Sondervorführung vor dem Präsidium

Polizei: So gefährlich ist der Tote Winkel!

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Mit einem zweiten Spiegel wird der tote Winkel verkleinert.

München - Zwei tote Radfahrer (42 und 47) innerhalb nur einer Woche – für die Münchner Verkehrspolizei ein Alarmsignal.

Deshalb demonstrierten die Beamten gestern Mittag vor dem Polizeipräsidium, wie gefährlich der Tote Winkel – der uneinsehbare Bereich für einen Lkw-Fahrer – ist. Passanten durften sich in den Lkw der städtischen Jugendverkehrsschule setzen und selbst erleben, was der Brummifahrer im Toten Winkel sieht – nämlich nichts. Keinen Fußgänger, keinen Radlfahrer. „Das war mir überhaupt nicht klar, dass man vom Führerhaus den Radler einfach nicht sieht“, sagt ein Tourist, der hinter dem Steuer Platz genommen hatte.

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Die beiden tragischen Fahrradunfälle vom Juli hatten eines gemeinsam: Die Radfahrer befanden sich jeweils im toten Winkel der nach rechts abbiegenden Lkw. In der Offenbachstraße in Pasing fuhr eine zweifache Mutter den Radweg entlang. Dabei überholte sie ein Kieslaster, der wenige Meter später in eine Baustelle abbog. Der Fahrer übersah die 47-Jährige und überrollte sie. Die Frau starb noch am Unfallort. Eine Woche später verlor ein 42 Jahre alter Radfahrer in Trudering sein Leben, als ein Lkw-Fahrer von der Baumkirchner Straße nach rechts in die Truderinger Straße einbiegen wollte. Der Sattelzug überrollte den Mann, er hatte keine Chance.

jam.

Quelle: tz

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