Polizeiauto übersehen: Dienstfahrt endet am Ampelmast

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Das Polizeifahrzeug krachte beim Ausweichen gegen den Ampelmast.

München - Ein 17-jähriger Mofafahrer hat in Moosach ein Polizeifahrzeug im Einsatz übersehen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Das Auto krachte beim Ausweichmanöver gegen einen Ampelmast.

Am Dienstag gegen 17.40 Uhr, fuhr ein 46-jähriger Polizeibeamter mit dem uniformierten Dienstauto BMW 320 Touring die Lerchenauer Straße stadtauswärts. Er war mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn unterwegs, auf dem Beifahrersitz saß eine Polizeibeamte. Sie waren auf Einsatzfahrt zu einem Brand. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen zeigte die für das Einsatzfahrzeug geltende Ampel rot, als dieses gerade die Kreuzung Lerchenauer Straße / Moosacher Straße überquerte.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 17-jähriger Münchner mit seinem Mofaroller auf dem rechten Radweg der Moosacher Straße. An der Kreuzung zur Lerchenauer Straße musste er zunächst bei dem für ihn geltenden Rotlicht der Fußgänger- und Fahrradampel anhalten. Als diese Ampel auf Grün umschaltete, fuhr der Mofafahrer los. Das mit Sondersignalen herannahende Polizeifahrzeug schien er nicht zu bemerken. So kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei der Roller gegen die rechte Seite des BMW stieß. Der junge Mann stürzte dabei und verletzte sich leicht. In ein Krankenhaus musste er jedoch nicht gebracht werden.

Der Polizeibeamte wich mit seinem Fahrzeug nach links aus und prallte frontal gegen einen Ampelmast. Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt und musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Beifahrerin blieb unverletzt. Bei dem Dienst-Pkw entstand Totalschaden, am Ampelmast entstand erheblicher Sachschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 35.000 Euro geschätzt.

Aufgrund der Sperrung eines Fahrstreifens der Lerchenauer Straße kam es für den Zeitraum von ca. 1 ½ Stunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallkreuzung.

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