Nachbarn beschweren sich über Lärm bei Polizei

Absurd: Betrunkener Student ist zu laut für Zelle

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In die Holzauflage neben der Toilette hat der Betrunkene gebissen.

München - München - Zwei völlig Betrunkene haben Beamten der Altstadtinspektion PI 11 in der Nacht auf Sonntag kuriose Einsätze beschert. Der eine grölte zu laut, der andere drehte in seiner Zelle völlig durch.

Während der eine so laut sang und grölte, dass sich Anwohner bei der Polizei beschwerten, was da bei der Polizei für ein Lärm ist, biss der andere in die Holzauflage einer Sitzgelegenheit neben seiner Toilette.

Bevor der 29-Jährige in der Zelle anfing zu grölen, war er in einem Club in der Sparkassenstraße in der Innenstadt unterwegs. Dort setzte ihn der Türsteher allerdings gegen 4.25 Uhr aus unbekannten Gründen an die frische Luft. Seinen Ärger darüber ließ der Student an einem Mercedes aus, der vor der Türe geparkt war. Mit dem Fuß trat er gegen das Auto. Als der Türsteher das bemerkte, alarmierte er die Polizei. Der betrunkene Student wurde zur Ausnüchterung in einer Zelle untergebracht. Dort grölte und sang der 29-Jährige so laut, dass Nachbarn bei der Inspektion anriefen und sich darüber beschwerten, was für ein Lärm aus dem Gebäude der Altstadt-Inspektion dringt. Da der Student nicht zu beruhigen war, mussten die Beamten den Mann von der vor kurzem erst renovierten PI 11 an der Hochbrückenstraße in die Haftanstalt an der Ettstraße verlegen. Wie viel Promille der Student genau hatte, kann die Polizei nicht sagen. Ein Alkoholtest war nicht möglich.

23-Jähriger droht damit, sich zu erhängen

Der zweite Betrunkene lag um kurz vor fünf Uhr nicht ansprechbar in der Müllerstraße auf dem Boden. Passanten alarmierten den Rettungsdienst. Der 23-Jährige pöbelte den Rettungsdienst an. Deshalb verständigten die Sanitäter die Polizei. Als die Beamten eintrafen, riss sich der Münchner das Oberteil vom Leib und lief mit nacktem Oberkörper vor ein Taxi. Zur Ausnüchterung kam der 23-Jährige mit fast zwei Promille in eine Zelle der PI 11.

Dort rüttelte er zuerst an einer Holzauflage an der Sitzgelegenheit neben der Toilette, bis sie sich gelockert hatte. Schließlich biss er mit den Zähnen in das Holz. Beamte versuchten, den Mann zu beruhigen. Doch der 23-Jährige randalierte weiter. Er zog sich seine Hose aus und drohte damit, sich damit in der Zelle zu erhängen. „Wir konnten verhindern, dass der Mann sich verletzt“, sagt ein Polizeisprecher. Er wurde schließlich ins Bezirkskrankenhaus Haar eingeliefert.

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