Kontrolle eskaliert - drei Beamte verletzt

Verfolgungsjagd am Mittleren Ring: Polizei gibt Warnschuss ab

Feuerwehr - Gefahrgutunfall
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Die Verfolgungsjagd führte vom Ostbahnhof bis zum Englischen Garten. 
Der Verkehr fließt wieder, aber zäh: Auf dem Isarring Richtung Seehaus beruhigt sich die Verkehrssituation langsam.
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Der Verkehr fließt wieder, aber zäh: Auf dem Isarring Richtung Seehaus beruhigt sich die Verkehrssituation langsam.
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Die Verfolgungsjagd führte vom Ostbahnhof bis zum Englischen Garten. 

Verfolgungsjagd mitten in München: In der Nacht auf Mittwoch hat die Polizei einen Mann auf dem Mittleren Ring verfolgt. Die Auswirkungen davon sind weiter zu spüren: Der Mittlere Ring war stundenlang gesperrt.

Update vom 8.13 Uhr: Wie die Polizei auf Twitter mitteilt, ist die Sperrung des Mittleren Rings wieder aufgehoben. Der Verkehr fließt langsam wieder, es geht allerdings immer noch zäh voran.

Update von 6.53 Uhr: Die Fahrbahn Richtung Effnerplatz ist mittlerweile wieder für den Verkehr freigegeben.

Das war die Erstmeldung zur Verfolgungsjagd

Wie die Polizei mitteilt, hat der 66-jährige Mann, der mit einem Auto unterwegs war, in der Nacht auf Mittwoch gegen 1.40 Uhr einen Unfall in Haidhausen gebaut. Laut tz-Informationen rauschte er mit seinem Dacia Duster in einen Bauzaun und schlief daraufhin im Auto ein. Anwohner riefen die Polizei.

Als die Beamten kamen und ihn kontrollieren wollten, wachte der Mann wieder auf und bedrohte die Polizisten mit einem Gegenstand in seiner Hand. Dann fuhr er plötzlich los, die Beamten rasten hinterher. Die Verfolgungsjagd führt über die Grillparzerstraße auf den Mittleren Ring. Auf Höhe des Seehauses gelang es der Polizei schließlich, sich mit dem Polizeiwagen vor das Auto des 66-Jährigen zu stellen und ihm so den Weg zu versperren. Davon ließ sich der Mann jedoch nicht beeindrucken und rammte mit seinem Pkw das Polizeiauto, woraufhin sich sein Pkw drehte und gegen den Bordstein knallte. Der Mann schloss sich im Auto ein.

Die Polizisten mussten mit Nothämmern die Scheiben einschlagen und Pfefferspray anwenden, um den Mann zu überwältigen. Außerdem gaben sie einen Warnschuss ab. Das brachte den 66-Jährigen schließlich dazu, aufzugeben. Laut Polizei liegt der Deutsche wegen des Pfefferspray-Einsatzes nun im Krankenhaus, schwer verletzt ist er nicht. Er stand unter Alkoholeinfluss.

Zwei der Beamten haben sich außerdem leicht verletzt, als die Fenster zu Bruch gingen. Einer bekam zudem etwas Pfefferspray ab.

Die Spurensicherung der Polizei im Bereich der John-F.-Kennedy-Brücke dauert an, weswegen am Mittwochmorgen der Mittlere Ring bis zur Ifflandstraße gesperrt ist - bis etwa 7.30 Uhr müssen sich Pendler im Berufsverkehr noch gedulden.

mm/tz

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