Jetzt klagt er auf Schmerzensgeld

Polizist Thorsten S.: Unschuldig in der Porno-Falle

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Kläger: Polizist Thorsten S.

München - Er war zu Unrecht ins Visier der Kinderporno-Jäger geraten: Bundespolizist Thorsten S. (42), der am Münchner Flughafen arbeitete, machte die Hölle durch.

Jetzt verklagt Thorsten S. (42) seinen Dienstherrn beim Münchner Landgericht auf Schmerzensgeld.

Im Januar 2008 wurde sein Haus durchsucht, sein Computer beschlagnahmt. Der Verdacht: Er soll im Jahr 2003 Kinderpornos per Kreditkarte bezahlt haben. „Die Daten meiner Karte wurden in England missbräuchlich benutzt“, sagte der Beamte. Der wahre Täter, der bei einer Bank rund 6000 Karten-Daten abfischte, konnte 2006 in England dingfest gemacht werden. „Ich konnte nachweisen, dass ich in der fraglichen Zeit nicht in England war“, so Thorsten S. Ein Gutachten beweist, dass sein Computer „sauber“ war. Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt.

Dennoch wurde gegen ihn ein Disziplinarverfahren eingeleitet. „Ich wurde gemobbt“, deshalb sei er krank geworden. Inzwischen ist er rehabilitiert und arbeitet wieder: „Ich ließ mich nach Frankfurt versetzen.“

Ebu.

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