Rache wegen Anzeige

Polizisten bedroht: WhatsApp-Stalker verurteilt

München - Offenbar aus Rache hat ein 59-jähriger Stalker einem jungen Polizisten (27) über zwei Jahre lang anonym über WhatsApp Morddrohungen geschickt. Der Mann wurde jetzt verurteilt.

Der Polizist hatte den 59-jährigen Techniker 2012 wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Daraufhin besorgte der sich die Handynummer des Polizisten und bedrohte ihn via Text- und Bildnachrichten. Wie der Stalker an die Nummer kam, bleibt sein Geheimnis. Die Polizei nahm den Fall von Anfang an sehr ernst und versuchte den Bedrohten zu schützen. Der Polizist wurde sicherheitshalber sogar versetzt.

Am Mittwoch hat das Amtsgericht München den Stalker zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe, ausgesetzt auf vier Jahre, verurteilt. Außerdem erhielt der Verurteilte Kontaktverbot, muss Schmerzensgeld zahlen und darf in der Öffentlichkeit künftig keinerlei Waffen — einschließlich Taschenmesser — tragen.

tos

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesen

„Hier rasen alle“: Münchner sucht beim KVR nach Hilfe - und erhält eine kuriose Auskunft
„Hier rasen alle“: Münchner sucht beim KVR nach Hilfe - und erhält eine kuriose Auskunft
Bluttat in Harlaching: Angeklagter gesteht Mord - und verrät gruseliges Detail
Bluttat in Harlaching: Angeklagter gesteht Mord - und verrät gruseliges Detail
Computer-Panne am Wahltag? Helfer schildert chaotische Szenen - Verwaltung mit vielen Problemen konfrontiert 
Computer-Panne am Wahltag? Helfer schildert chaotische Szenen - Verwaltung mit vielen Problemen konfrontiert 
„Geht stehlen statt wählen“: 30 Vermummte ziehen randalierend durch Obergiesing - Zeugen gesucht
„Geht stehlen statt wählen“: 30 Vermummte ziehen randalierend durch Obergiesing - Zeugen gesucht

Kommentare