Polizei sucht diese Schläger - Opfer fotografierte seinen Peiniger

Polizei sucht diese Schläger - Opfer fotografierte seinen Peiniger

Von Tankstellenräuber erschossen

Gedenken an Polizist, der im Dienst getötet wurde

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„Es gibt keine Gewähr, am Leben zu bleiben“: Markus Jobst wurde 1995 im Polizeieinsatz ermordet.

München - Das schreckliche Verbrechen ist 20 Jahre her. Ein junger Münchner Polizist wurde im Einsatz getötet. Aus Anlass des Todestages gedachten jetzt Angehörige, Freunde und Kollegen bei einem Gottesdienst des erschossenen Opfers.

Am Donnerstag, 22.01.2015, jährte sich der Todestag des von

einem Tankstellenräuber am Bonner Platz in München erschossenen Kollegen Markus Jobst zum zwanzigsten Mal.

Der damals 21-jährige Polizeimeister war im Rahmen der Sofortfahndung von dem Gewaltverbrecher am U-Bahnhof kaltblütig getötet worden. Der Polizistenmörder flüchtete zunächst unerkannt, konnte aber fünf Tage später in Nürnberg festgenommen werden. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und Sitzt derzeit noch in der JVA Straubing. Der junge Polizeimeister ist das letzte Opfer eines derartigen Verbrechens im Präsidiumsbereichs München.

Markus Jobst wurde in seiner Heimatgemeinde in Holzheim am Forst beigesetzt. Dort fand am Donnerstag, 22. Januar, ein Gedenkgottesdienst für ihn statt. Es kamen knapp 200 Gäste in die Pfarrkirche St. Ägidius. Unter Ihnen waren neben der Familie des getöteten Kollegen der Münchner Polizeipräsident

Hubertus Andrä und der Polizeipräsident der Oberpfalz, Rudolf Kraus, sowie der Inspekteur der Bayerischen Polizei, Thomas Hampel. Auch die damaligen Kollegen aus dem Zug der Einsatzhundertschaft und seine Freunde erschienen sehr zahlreich.

Den Gottesdienst gestalteten der Ortspfarrer Andreas Giehrl und der Polizeiseelsorger Monsignore Andreas Simbeck.

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