Riesen-Glück für 23-Jährigen

Polizisten retten Betrunkenen aus Stachus-Brunnen

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München - Einen riesen Schutzengel hatte am frühen Sonntagmorgen ein junger Münchner. Drei Jugendbeamte der Münchner Polizei retteten den total betrunkenen Nachtschwärmer vor dem Ertrinkungs-Tod!

Unglaublich, aber wahr: Der junge Mann war im Stachus-Brunnen zu Boden gestürzt und drohte im nur etwa 20 Zentimeter tiefen Wasser zu ertrinken!

Die Polizisten, bemerkten gegen 2.40 Uhr den 23-Jährigen regungslos im Wasser liegen. Sofort zogen sie den Münchner aus dem Brunnen und übergaben ihn dem Rettungsdienst.

Die Jugendbeamten waren im Rahmen der Veranstaltung „Cool bleiben – friedlich feiern in München“ im Einsatz und wollten gerade eine Bar für alkoholfreie Getränke abbauen. An dieser Bar am Stachus hatten sich gut vier Stunden zuvor Polizei-Vizepräsident Robert Kopp, Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle sowie einige Club-und Disco-Chefs wie Dierk Beyer (Neuraum), David Süß (Harry Klein), Isi (X-Cess), Matthias Scheffel und Jakob Faltenbacher (Milchbar) zu einem Rundgang über die Feierbanane in der Münchner Innenstadt getroffen: Hier tummeln sich jedes Wochenende bis zu 15000 Nachtschwärmer in den gut 35 Discos, Bars und Clubs zwischen Maximiliansplatz und Sendlinger Tor.

Um vor allem der Körperverletzungsdelikte durch betrunkene Nachtschwärmer in den frühen Morenstunden Herr zu werden, haben Polizei, das Kreisverwaltungsreferat sowie fast alle Wirte im Herbst 2012 das Sicherheitsprojekt „Cool bleiben – friedlich feiern in München“ ins Leben gerufen. Seitdem melden Türsteher, Streetworker und Wirte jede Form von Kriminalität sofort der Polizei. Gegen Schläger wird rigoros vorgegangen. Schon zwölf Gewalttäter haben ein Betretungsverbot für ein Jahr kassiert.

tz

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