Poschinger-Mord: Beweisaufnahme vor dem Abschluss

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Rainer H. (40) soll den Münchner Manager Dirk von Poschinger-Camphausen mit 13 Schüssen hingerichtet haben.

München - Beim Prozess um den Mord an Dirk von Poschinger-Camphausen hat die Verteidigung des Angeklagten keine weiteren Anträge gestellt. Der Termin für die Urteilsverkündung steht damit fest:

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Im Münchner Schwurgerichtsprozess um den Mord an dem Manager Dirk von Poschinger-Camphausen beim Verkauf seines Autos steht die Beweisaufnahme vor dem Abschluss. Die Verteidigung des Angeklagten Rainer H. stellte am Donnerstag keine neuen Anträge und ließ damit eine ihr gesetzte Frist verstreichen. Das Gericht hatte das ungewöhnliche Zeitlimit mit drohender Prozessverschleppung begründet. Der Indizienprozess gegen einen 41 Jahre alten technischen Objektmanager war zunächst nur auf elf Tage terminiert, hatte sich dann aber durch Beweisanträge der Verteidigung in die Länge gezogen.

Der Angeklagte soll im Januar 2010 das 36 Jahre alte Opfer mit einer Kleinkaliberpistole erschossen und die Leiche in seinem Kleintransporter bei seiner Wohnung abgelegt haben. Der zum Verkauf angebotene teure Wagen des Investmentmanagers war um die Ecke geparkt. Beweismittel gegen den Angeklagten sind unter anderem DNA-Spuren. Der 41-Jährige hat zunächst den Verdacht auf einen Bekannten zu lenken versucht und danach geschwiegen. Bei der Fortsetzung der Verhandlung am 17. März soll nach weiteren Zeugenvernehmungen die Beweisaufnahme geschlossen werden. Für den 21. März sind die Plädoyers vorgesehen, das Urteil soll am 24. März gesprochen werden.

dpa

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