Poschinger-Mordwaffe: Ja, es gab Hinweise!

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Der Angeklagte Rainer H.

München - Ja, die Staatsanwaltschaft München II hatte schon 2008 Hinweise, dass der Mörder von Dirk von Poschinger-Camphausen illegale Waffen besaß!

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Man nahm aber die Angaben der Ehefrau von Rainer H. (40) nicht ernst. Oberstaatsanwältin Andrea Titz bestätigte nun doch der tz, dass Sandra H. (32) im Rahmen einer Vernehmung (es ging um Ebay-Betrügereien) einen entsprechenden Hinweis gemacht hat. Weil Sandra H. Angst vor ihrem Mann hatte, wollte sie jedoch Vertraulichkeit zugesichert bekommen. Dazu Titz: „Das konnten wir ihr nicht zusichern.“ Aufgrund ihrer „vagen Angaben“ habe man keine Hausdurchsuchung bei Rainer H. veranlassen können.

Im Mordprozess gegen Rainer H. kam am Mittwoch heraus, dass der Angeklagte öfter mit seinen Waffen geprahlt hatte. Seine jetzige Freundin Julia L. (25) im Zeugenstand: „Er hat mir eine Pistole gezeigt. Es war ein Schalldämpfer dabei.“ – Es war die Mordwaffe, die sie vor Gericht wiedererkannte. Auch ein weiterer Zeuge belastete den Angeklagten schwer: Er sah, wie Rainer H. am Tattag den Leichensack in seinen Transporter hievte.

E. Unfried

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