Er kommt aus Bad Kohlgrub

Pracht-Christbaum für den Marienplatz

München - Der Christbaum für den Marienplatz kommt heuer aus Bad Kohlgrub. Es handelt sich um ein Prachtexemplar. Wir zeigen Ihnen das erste Bild.

Die Bad Kohlgruber posieren stolz vor ihrem Riesen-Christbaum. Hier können Sie das Foto vergrößern.

Er ist 27 Meter hoch, 80 Jahre alt und „sehr schön gewachsen, mit feinen Nadeln“, wie Bürgermeister Gerald Tretter aus Bad Kohlgrub schwärmt. Es geht um den Christbaum, den der Kurort bei Garmisch-Partenkirchen dieses Jahr der Landeshauptstadt für den Christkindlmarkt am Marienplatz spendiert. Derzeit steht das Prachtstück noch in 730 Metern Höhe auf einer Lichtung im Ammergau. Und stolz sind die Bürger des höchstgelegenen Moorheilbads Deutschlands, dass ihre Fichte damit einen halben Meter höher ist als der Christbaum, den voriges Jahr die Nachbargemeinde Bad Bayersoien den Münchnern gespendet hatte. Am 8. November wird die Bad Kohlgruber Fichte gefällt, am 12. November nach München gebracht. Auf dem Marienplatz wird der Baum dann mit Tausenden Glühkerzen geschmückt, damit er zur Eröffnung des Christkindlmarktes am 29. November prächtig leuchtet. Dann wird auch Baumspender Vinzenz Schauer strahlen – er hat die Fichte im Namen seiner Heimatgemeinde gespendet.

Als Gegenleistung dürfen die Bad Kohlgruber im Innenhof des Rathauses Glühwein ausschenken. Eine lukrative Sache: Voriges Jahr nahmen die Vereine aus dem Nachbarort Bad Bayersoien 88.000 Euro Reingewinn mit nach Hause! Außerdem verlosen die Bad Kohlgruber jeden Tag einen Preis – von der Ballonfahrt bis zum Kurzurlaub bei ihnen im Ort.

Mf/We

Rubriklistenbild: © Schlaf Marcus (Archivbild)

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