Sein Kompagnon steht vor Gericht

Irrer Streit um die Tiere von Dr. Grusel

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Uwe Häcker vor dem Verwaltungsgericht

München - Giftspinnen, Schlangen, Insekten und Warane: 2008 beschlagnahmte das Veterinäramt in Grafing über 400 Tiere aus dem Geheimlabor von "Dr. Grusel" Dirk Weickmann. Jetzt steht sein Kompagnon vor Gericht:

Giftige Spinnen und Schlangen, Insekten und Warane: 2008 beschlagnahmte das Veterinäramt in Grafing über 400 Tiere aus einem Geheimlabor von „Dr. Grusel“ Dirk Weickmann. Jetzt steht sein Kompagnon vor Gericht: Er soll 360 000 Euro für ihre Unterbringung zahlen!

Vor vier Jahren hoben Beamte das Geheimlabor von Weickmann aus: In einem Haus in der Wolfsschlucht in Grafing hielt der selbsternannte Forscher Hunderte exotischer Tiere – laut Landratsamt Ebersberg „zum großen Teil unter völlig unzureichenden und tierschutzwidrigen Bedingungen“. Eine Eingreiftruppe des Veterinäramts brachte die Tiere ins Münchner Tierheim und zu Auffangstationen – darunter Mambas und Schwarze Witwen.

Auf 360 000 Euro belaufen sich die Kosten für die Unterbringung der Tiere mittlerweile. Nun stellt sich die Frage: Wer bezahlt das? Offenbar gehört nur ein kleiner Teil der Tiere Dirk Weickmann selbst, der aus dem Insektengift Mittel gegen Krebs finden wollte. Der Großteil liegt in Besitz des niedersächsischen Zoologen Dr. Uwe Häcker, mit dem er zusammenarbeitete.

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Von ihm fordert das Landratsamt Ebersberg vor dem Verwaltungsgericht München zunächst 90 000 Euro. Häcker weigert sich: „Wir sind vor dem Verwaltungsgericht und nicht im Wilden Westen!“ Der Prozess dauert an.

svs

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