Suspendierter Messe-Manager

Drohender Schmutz-Prozess: Ude gelassen

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OB Christian Ude (SPD)

München - Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sieht dem drohenden Schmutz-Prozess um den suspendierten Messe-Manager völlig gelassen entgegen.

„Wir sind so zuversichtlich, dass wir es bei fünf Abmahnungen belassen haben, obwohl wir auch zwölf hätten aussprechen können“, sagte Ude der tz. Eine Mitarbeiterin wirft dem früheren Spitzenmann Sex-Mobbing vor. Die Gesellschafter Freistaat, Stadt und Kammern hatten daraufhin fünf Abmahnungen ausgesprochen. Gegen die hat der Manager Klage beim Landgericht eingereicht!

Der OB wundert sich, dass der Mann sich erst jetzt, Monate nach den Vorgängen wehrt. „Da ist zwar keine formale Frist abgelaufen, die Klage ist zulässig, aber ob sie glaubwürdig ist, das muss das Gericht entscheiden.“ Dass der Manager-Anwalt seinerseits Zuversicht verbreite, dafür werde er bezahlt. Der Arbeitsrechtler Ernst Schaller hatte in der tz auf Zeugen verwiesen.

Im Stadtrat hatte Ude im März gesagt, dass die Mitarbeiterin „in ihrer Bedrängnis nicht mehr ein noch aus wusste“. Die Ermittlung einer Kommission habe eine viele Vorfälle ergeben – bis zu „schwerwiegenden verbalen Entgleisungen“. Der Frau sei Glaubwürdigkeit bescheinigt worden..

DAC

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