Unruhe im Gerichtssaal

Prozess-Posse um Anti-Pegida-Aktivist

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Aktivist Paul R.

München - Der Gerichtssaal: bis auf den letzten Platz besetzt. Die Zuschauer: lachen höhnisch. Und am Ende wird der Angeklagte verurteilt. Der Prozess um Aktivist Paul R. am Amtsgericht trug komische Züge.

 Weil der junge Mann bei einer Gegendemonstration zum Pegida-Aufmarsch eine kleine rote Fahne schwenkte und sie angeblich als Waffe nutzte, wurde er verhaftet. Und nun – zum Ärger seiner vielen Unterstützer – auch verurteilt: zu neun Monaten Haft auf Bewährung. Außerdem muss R. 100 Sozialstunden leisten.

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