Blutiger Streit am Giesinger Bahnhof

Prozess: Stach er mit Messer zu?

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Alexander H. (r.) vor Gericht.

München - Seine Oma war gestorben. „Da dachte ich, ich trink auf sie“, sagt Alexander H. (24). So kippt er sich am 15. April eine halbe Flasche Rum hinein, trinkt danach noch Limoncello. Anschließend läuft er zum Giesinger Bahnhof.

Dort trifft er drei Bekannte. Zwischen ihnen kommt es gegen 0.25 Uhr zu einem blutigen Streit!

Im Prozess wegen schwerer räuberischer Erpressung werden Freitag die Videoaufnahmen vom Bahnsteig in Augenschein genommen. Darauf zu sehen: Alexander H. mit einem Messer in der Hand. Damit soll er Daniel L. bedroht und in den Unterarm geschnitten haben. Vier Zentimeter lang ist die Schnittwunde laut Anklage des Landgerichts. „Das stimmt nicht. Jemand drückte mir das Messer in die Hand, aber ich warf es gleich weg“, sagt H. Er soll mehrfach auch Alkohol geklaut haben. Seit April sitzt er in U-Haft. Urteil am 18. Dezember.

thi

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