Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

Sie sollen einen Mann schwer verletzt haben

Prozessauftakt: Rocker-Bande vor Gericht

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Die Angeklagten und ihre Anwälte - der Saal zum Bersten voll.

Elf Angeklagte, drei Opfer und Familien-Clans im Zuschauerbereich – das war die Kulisse beim Prozess-Auftakt gegen eine Münchner Rockerbande, die es eigentlich nicht mehr gibt.

München - Eine brutale Schlägerei am Rande der Auer Dult erzählt aber eine ganz andere Geschichte…

Unter den Zuschauern sitzen Männer mit dichten Bärten, Tätowierungen und grimmigen Gesichtern. Mit dabei: junge Frauen und weinende Mütter. Die Angeklagten sollen am 8. Mai 2016 Goran F. zusammengeschlagen und schwer verletzt haben. Von Tritten gegen den Kopf „in Fußballermanier“ ist die Rede. Motiv: Rache. Goran F. soll Sivant A., den Anführer des Schlägertrupps, vor Jahren mit einem Messer verletzt haben. Beide kannten sich durch die Streetgang Black Jackets. Ihr Geschäft: Drogen, Sex, Waffen. Seit einer Großrazzia 2014 galten die Black Jackets, bestehend aus jungen Türken, aber als inaktiv.

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