Im Sushi-Lokal: Hilfskoch prügelt seinen Chef

München - Zwei Köche waren sich in einem japanischen Lokal in der Amalienpassage uneins. Für einen von ihnen endete die Auseinandersetzung mit lebensgefährlichen Gesichtsfrakturen.

Das japanische Restaurant in der Amalienpassage wirbt mit seiner „Qualität, die man außerhalb Japans leider selten findet“. Über diese Qualität sowie die Arbeitsabläufe gerieten am Dienstagvormittag zwei der Köche (31 und 19) in Streit. Für einen von ihnen endete die Auseinandersetzung mit lebensgefährlichen Gesichtsfrakturen.

Gegen 11 Uhr war der Streit eskaliert. Nachdem die beiden japanischen Köche zunächst lautstark diskutiert hatten, drehte der 19 Jahre alte Hilfskoch durch. Er prügelte auf seinen Chef ein, wodurch der 31-Jährige zu Boden ging. Diese Situation nutzte der körperlich überlegene Hilfskoch aus.

Voller Wut trat er dem auf den Boden liegenden Chef gegen den Kopf, bis dieser bewusstlos war. Einem Angestellten gelang es, den jungen Schläger vom Opfer wegzuziehen. Er riss sich los, trat nochmals gegen den Kopf des Opfers. Erst danach konnte der Helfer den Hilfskoch endgültig fixieren und der Polizei übergeben.

Wegen der lebensbedrohlichen Verletzungen des Kochs hat die Mordkommission die Ermittlungen übernommen.

JAM

Rubriklistenbild: © AP

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