Public Viewings: Neonazis stören den Frieden

München - Überwiegend friedlich verliefen die ersten EM-Public Viewings in München - mit Ausnahme einer Gruppe Fans, die sich gegenseitig mit Hakenkreuzen bemalten und mit Nazi-Parolen auffielen:

Bei abendlichem Sonnenschein feierten am Samstag mehrere tausend Besucher bei Public Viewings in München ausgelassen und fröhlich das 1:0 für Deutschland.

Während es beim Public Viewing im Olympiastadion mit ca. 12.000 Zuschauern und auf der Fanmeile in der Leopoldstraße überwiegend ruhig verlief, kam es im Hirschgarten zu drei Festnahmen, wie die Polizei berichtet. Dort wurde das Fußballspiel vor ca. 9.000 Besuchern übertragen. Eine größere Personengruppe fiel gegen 21.15 Uhr auf, da sie sich gegenseitig mit Hakenkreuzen bemalten. Zudem zeigten sie den sogenannten „Hitlergruß“. Andere Besucher reagierten darauf mit Rufen wie „Nazis raus“. Die Polizei verwies die Gruppe des Biergartens und nahm drei Männer im Alter von 23, 30 und 34 Jahren fest.

Im Bereich der Leopoldstraße befanden sich zur Begegnung Deutschland – Portugal in der Spitze ca. 50.000 Besucher. Fußballfans mischten sich dabei mit Besuchern des Streetlife Festivals. Trotz der Sperrungen anlässlich des Festes, bildete sich ein Autokorso, der bis auf Verkehrsstauungen störungsfrei verlief. Zudem musste ein „Ampelbesteiger“ festgenommen werden, nachdem er beim Besteigen eines Stromkastens eben diesen und Teile der Ampel beschädigt hatte.

mol

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