„Zeit, dass er gefasst wird“

Jagd nach einem Phantom: So wollen Ermittler den Feuerteufel aufspüren

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Der Feuerteufel zündelt neuerdings auch nachts, wo die Verletzungsgefahren für die Feuerwehrler noch größer sind. 

Schon 22 Brände gehen auf das Konto des mutmaßlichen Feuerteufel aus dem Münchner Osten. Zuletzt zündete er am Freitagnacht bei Putzbrunn einen Jungwald an.

München – Die Feuerwehren aus der Stadt und den umliegenden Landkreisen sind in andauernder Alarmbereitschaft. Alleine neun Mal hat der Brandstifter in den vergangenen drei Wochen gezündelt: In unserem Newsblog halten wir Sie auf dem Laufenden.  „Es wird Zeit, dass er gefasst wird“, sagt Daniel Deml, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Putzbrunn.

Der ominöse Feuerteufel führt Kripo und Feuerwehr nun schon seit einem Jahr an der Nase herum. Bereits im April 2017 gab es 13 Brände am Münchner Stadtrand. Danach war vorerst Schluss. Ende März 2018, als die Wälder vom Winter ausgetrocknet waren, schlug er wieder zu. „Wir müssen schauen, dass wir genügend Leute zur Verfügung haben“, erklärt Kommandant Deml. „Das ist generell so, seit der Brandserie aber noch akuter.“

Lesen Sie auch: Waldbrand-Serie: Psychologe erklärt, wie Feuerteufel ticken

Den Brand am vergangenen Freitag legte der Täter in der Dunkelheit. Für die Retter herrscht dann erhöhte Unfallgefahr wegen schlechter Sicht. Die Ermittler hoffen, dass der Brandstifter von einer der zahlreichen Wildkameras fotografiert wird. Es sei ohnehin erstaunlich, dass dies noch nicht geschehen sei. 

Wurde er bereits abgelichtet? Die Ermittler hoffen auf der Suche nach dem Feuerteufel auf eine glückliche Fügung.

joh/sw

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