Wie krank ist das denn!

Wer quält unsere Isar-Schwäne?

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Diesem verletzten Schwan konnte nicht mehr geholfen werden.

München - Vermehrt erhält die Tierrettung München in den letzten Wochen Hinweise auf gemeine Tierquälereien. Jugendliche locken Isar-Schwäne an und schlagen sie dann mit Stöcken.

So wurde beispielsweise vor wenigen Tagen ein verletzter Schwan im Ententeich an der Braunauer Brücke nahe der Isar entdeckt. Die Feuerwehr fing das Tier ein, Experten stellten dann einen offenen Bruch des linken Flügels fest. Das Tier musste leider eingeschläfert werden. Irre: Passanten hatten zuvor beobachtet, wie Jugendliche Schwäne anlockten und dann mit Stöcken auf sie einschlugen!

Es ist nicht das erste Tier, das so grausam misshandelt wurde. Erst vor kurzem war ein toter Jungschwan von der Tierrettung geborgen worden. Die Polizei ist mittlerweile eingeschaltet.

Die Vizepräsidentin und Gründerin der Tierrettung München, die CSU-Stadträtin und Rechtsanwältin, Dr. Evelyne Menges ist schockiert: „Tierquälerei ist strafbar und kann sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Ich appelliere an die Münchner, bei entsprechenden Vorfällen sofort die Polizei zu rufen. Es kann nicht sein, dass unschuldige Tiere aus lauter Jux und Tollerei von Menschen gequält, schwer verletzt oder sogar getötet werden.“

Noch ist unklar, wer die jugendliche Quäler-Bande ist. Also bitte, liebe Leser: Augen aufhalten!

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