Radeln: Heute ist Kontrolltag

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Am Dienstag kommt es verstärkt zu Radl-Kontrollen (Archivfoto)

München - Die Polizei hat für diesen Dienstag verschärfte Radler-Kontrollen angekündigt - um sie auf lebensgefährliche Fehler hinzuweisen, so der leitende Polizeidirektor.

Kaum ist die Sonne da – da knallt’s auch schon an allen Ecken und Enden: Die Verkehrspolizei macht sich Sorgen um Moral und Gesundheit der Münchner Radfahrer. Die Unfallzahlen sind in den letzten schönen Frühlingswochen derart eklatant in die Höhe geschnellt, dass die Polizei für Dienstag im gesamten Stadtgebiet verschärfte Radler-Kontrollen ankündigte.

Leitender Polizeidirektor Johann Gschoßmann: „Es geht nicht darum, die Radfahrer abzukassieren. Es geht darum, sie auf wirklich lebensgefährliche Fehler hinzuweisen.“ Die Zahlen sprechen für sich: Schon 270 Radfahrer haben sich in der Radlsaison 2011 bei insgesamt 305 von der Polizei registrierten Unfällen verletzt. Das entspricht einer Steigerung von 41,9 Prozent. An 151 Unfällen waren die Radfahrer übrigens selbst schuld. Und in elf Fällen war Alkohol im Spiel. Die Hitliste der Unfallursachen wird von Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße angeführt, dicht gefolgt von typischen und häufig folgenschweren Zusammenstößen mit Geisterradlern, sowie Alkoholeinfluss, gefährliche Überholmanövern und Abbiegefehlern. Darum achten die Polizisten am Dienstag bei der Radlkontrolle speziell auf diese Verstöße.

Was man nie zu Polizisten sagen sollte

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