Welche Sender die Münchner hören

Radio-Zahlen: Jubel bei Energy und Arabella

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Dani Heiss (30) und Malte Seidel (30) von Radio Energy 93,3

München - Radio Energy und Radio Arabella reagieren mit Jubel auf die Resultate der Funkanalyse. Doch sie waren nicht die einzigen, die bei den Hörern zugelegt haben: die Ergebnisse der Radio-Erhebung, die Reaktionen.

Radio lauter, Ohren auf und mitsingen! Am liebsten drehen die Münchner bei Radio Energy 93,3 auf: Bei der Funkanalyse Bayern 2012 landet der Sender bei der Tagesreichweite unter den Lokalsendern auf Platz 1.

Jubel auch bei Radio Arabella: Der Sender liegt zwar bei der Tagesreichweite auf Platz 2 – bei der Stunden-Netto-Reichweite im weitesten Empfangsgebiet liegt Arabella mit 95 000 Hörern ganz vorne. „Wir sind seit 1989 Münchens Musik- und Erfolgssender“, freuen sich Geschäftsführer Roland Schindzielorz und Redaktionsleiterin Franziska Strobl.

Dicht dahinter bei der Tagesreichweite folgt Charivari 95,5, die um ein Drittel zulegen konnten. Programmchef Jan Herold gibt sich selbstbewusst: „Wir haben unsere Programmerneuerung gerade erst begonnen.“ Und der Moderator der Herold Show setzt noch einen drauf: „Wenn wir mit dem Umbau ganz fertig sind, werden wir die Radiolandschaft in München weiter erschüttern.“

Bereits im Februar bewiesen die tz-Leser das richtige Ohr und wählten die Show der Energy-Moderatoren Dani Heiss und Malte Seidel zum Morgen-Champion. „Wir von Energy freuen uns riesig über den Erfolg!“, sagt Programmchef Richard Lauterbach.

Über bayernweite Rekordeinschaltquoten freut sich das Team von Antenne Bayern: Mehr als 3,9 Millionen Hörer schalten im Schnitt am Tag ein. Dahinter folgen Bayern 1 mit 3,2 Millionen und Bayern 3 mit 2,6 Millionen Hörern. „Es macht uns stolz, dass unsere Moderatoren die Menschen im Freistaat perfekt unterhalten und uns bei den journalistischen Inhalten viel Vertrauen schenken“, sagt Valerie Weber, Geschäftsführerin von Antenne Bayern.

Positive Ergebnisse bringt die Funkanalyse für alle bayerischen Lokalradios: An einem durchschnittlichen Werktag schalten 3,27 Millionen Personen ab zehn Jahren ein – 153 000 Hörer mehr als 2011. Insgesamt hören 89,3 Prozent der Bevölkerung im Freistaat ab zehn Jahren täglich Radio. Die durchschnittliche Hördauer beträgt 254 Minuten am Tag.

C.Lewinsky, F. Fussek

So hört München – Tagesreichweite für die Lokalsender

Sender 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2012 Hörer in Zahlen
Energy München 8,1% 13,6% 8,5% 9,9% 11,3% 14,3% 294 000
Radio Arabella 14,1% 15,0% 11,5% 14,8% 10,2% 12,5% 256 000
95.5 Charivari 7,6% 9,8% 10,3% 12,0% 9,3% 12,2% 250 000
Radio Gong 96,3 12,8% 15,9% 13,5% 15,5% 12,5% 11,6% 239 000
Radio 2DAY 89,0 2,6% 2,2% 2,1% 2,0% 1,5% 2,8% 57 000

Die Zahlen beziehen sich auf Hörer ab einem Alter von 10 Jahren (2007/08: 14 Jahre), die einen bestimmten Sender montags bis freitags mindestens eine Viertelstunde pro Tag einschalten. Es gilt der Raum München und Umland – das sogenannte Stereoempfangsgebiet.

So hört Bayern – Ergebnisse für die überregionalen Sender

Sender 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2012 Hörer in Zahlen
Antenne Bayern 33,5% 32,8% 34,3% 32,4% 30,6% 35,1% 3 920 000
Bayern 1 24,6% 23,8% 25,7% 30,3% 30,1% 29,1% 3 250 000
Bayern 3 19,5% 21,4% 22,1% 21,6% 23,8% 23,1% 2 580 000

Die Vergleichszahlen der Tagesreichweite im Freistaat: Die Kriterien sind dieselben wie bei der München-Tabelle oben.

1.) Energy 93,3

„Da ist das Ding!“, hieß es für Dani Heiss (30) und Malte Seidel (30) bereits im Februar: Die tz-Leser wählten ihre Toast-Show zum Morgen-Champion. Charivari 95,5 landete auf Platz 2, Titelverteidiger Mike Thiel von Gong 96,3 wurde Dritter. Laut der Funkanalyse kommt Energy bei der Tagesreichweite auf 294 000 Hörer.

2.) Radio Arabella

Die Silbermedaille ergattert Radio Arabella mit 12,6 Prozent Tagesreichweite und 256 000 Hörern im Münchner Sendegebiet am Tag. 95 000 Hörer schalten im weitesten Empfangsgebiet in der Stunde ein – das wiederum ist der Spitzenwert.

3) Charivari 95,5

Programmchef Jan Herold freut sich über Platz 3 – mit einer Tagesreichweite von 250 000 Hörern. Satte Zugewinne gab’s bei den 14-49 jährigen Hörern.

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