Parkplätze und Co.

Radl-Offensive:Stadträte machen mit Anträgen Druck

München - Mehr Radl-Parkplätze am Isartor, die Idee vom Radl-Parkhaus, durchgehende Radl-Streifen: CSU, SPD, Grünen und FTB haben gemeinsame Anträge eingereicht.

Bei einer Reise in das Radlerparadies Niederlande holte sich der Stadtrat im Sommer Anregungen, wie man das Fahrradfahren in München attraktiver gestalten könnte. Das Ergebnis sind vier am Freitag eingereichte gemeinsame Anträge von CSU, SPD, Grünen, FTB und Linke.

So fordern die Stadträte mehr Radl-Parkplätze an Knotenpunkten wie Isartor, Ostbahnhof oder Uni. Zudem soll geprüft werden, ob sich Fahrradparkhäuser lohnen. Das Baureferat soll künftig jedes halbe Jahr herrenlose Schrott-Radl entfernen. In einem Pilotprojekt soll an sechs Straßen erprobt werden, ob durchgehende Radlstreifen in rotem Asphalt sinnvoll sind. Zudem wird eine Aktualisierung des 2002 erstellten „Verkehrsentwicklungsplan Rad“ gefordert. Darin soll die neue Kategorie Radschnellwege aufgenommen werden. Schließlich soll die bestehende Prioritätenliste beim Radwegebau endlich abgearbeitet werden. SPD-Stadtrat Christian Amlong: „Dringliche Strecken müssen ohne Zeitverzug umgesetzt werden.“

Johannes Welte

Rubriklistenbild: © Schlaf (Symbolbild)

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