Radlhauptstadt München: Was besser werden soll

München - An den meisten Stellen kommen Radler in der Landeshauptstadt gut voran. Doch perfekt ist das Radlnetz immer noch nicht. Wir zeigen, was 2011 besser werden soll.

„Die neuen Radstreifen auf der Maximilianstraße sind ein guter Anfang“, sagt Traudl Schröder vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC). Weitere Schwachstellen sind:

  • Der schmale aber stark frequentierte Fahrradweg an der Zweibrückenstraße ist für zügige Radler eine Behinderung. „Dabei wäre hier eine Lösung so einfach und günstig“, erklärt Schröder. Man müsste nur das Fahren auf der Straße erlauben und die Verbotsschilder in diesem Bereich entfernen.
  • Es ist fast unmöglich von Norden nach Süden durch das Zentrum zu radeln: Autos und Fußgänger drängen sich am Marienplatz und Umgebung. Zudem verengt die Baustelle an der Isarpost die Wege zusätzlich. Weniger Fahrzeuge, klar getrennte Radwege, vor allem aber eine einheitliche Verkehrsführung könnten hier Abhilfe schaffen.
  • Die Bahnunterführung an der Lindwurmstraße. Hier drängen sich täglich Hunderte Radler und Fußgänger durch. Auch hier könnten Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen – wenn sie nur dürften. Auch Radler können ihren Beitrag zur Verbesserung der Fahrsituation leisten: Der ADFC bittet darum, Radwege nicht entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen. Gerade an Aus- oder Einfahrten wird man leicht übersehen und stellt eine Gefahr für andere Radler dar.

Petra Markovic

Rubriklistenbild: © Haag

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