Radlkampagne, heuer ohne Clown

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Der Radl-Clown kommt heuer nicht mehr zum Einsatz

München - Rechtzeitig zum Beginn der Radlsaison segnet der Stadtrat am Dienstag die Planung fürs zweite Jahr der Kampagne "Radlhauptstadt München" ab: die Details.

Die Kosten für 2011: 880 000 Euro, 26 Prozent weniger als 2010. Der umstrittene Radlclown kommt nicht mehr vor – er habe 2010 sein Ziel erreicht: Aufmerksamkeit fürs Thema Radeln zu erzeugen. Insgesamt werden pro Jahr 4,2 Millionen Euro für Radlprojekte ausgegeben. Der Anteil von Radlern am Verkehr soll bis 2015 von jetzt 14 auf 20 Prozent steigen. Projekte und Daten 2011:

- Radlsicherheitscheck: 6. April, 13 – 18 Uhr, 7. und 8. April jeweils 12 – 18 Uhr, am Odeonsplatz. Kleine Mängel werden vor Ort behoben.

- Fahrradmarkt am 10. April, 11 bis 17.30 Uhr auf dem Platz vor dem Verkehrsmuseum: Radl aller Art können ausprobiert und gekauft werden.

- Öffnung Einbahnstraßen: Aktuell sind 34 Prozent der rund 600 Einbahnstraßen für Radler in Gegenrichtung befahrbar, bis 2015 sollen es 50 Prozent werden. 2011 stehen Straßenzüge in der Altstadt an.

- Radl-Night am 21. Mai.

- 2011 werden im Rahmen der Radlkampagne besonders Kinder und Jugendliche angesprochen.

Die Initiatoren führen die Reduzierung der Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Radler von fünf (2009) auf einen (2010) zumindest auch auf ihre Aktionen zurück. Beigetragen hätten auch die Präventivmaßnahmen der Polizei. Die Zahl der schwer verletzten Radler sank von 292 auf 212.

BW.

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