16.000 Teilnehmer beim Corso

Bei der Radlnacht: Münchner verraten ihre bevorzugten Routen

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Auf Touren: 16.000 Radler nahmen an der Radlnacht teil.

Am Samstagabend gehörte München den Pedaleuren. Bei der Radlnacht waren 16 Kilometer extra abgesperrt worden. Hier verraten fünf Pedalhelden, wo sie am liebsten entlangradeln.

München - Platz da für Pedalhelden! Über 16.000 Münchner rollten am Samstag bei der Münchner Radlnacht durch die autofreien Straßen. Um 20.30 Uhr startete der Corso auf dem Königsplatz. Höhepunkt der rund 16 Kilometer langen Strecke: die Fahrt durch den Altstadtringtunnel. Vor dem Start waren die fleißigsten Strampler geehrt worden - rund 5200 Münchner hatten sich beim Stadtradeln beteiligt. Der Gewinner hatte in drei Wochen über 3200 Kilometer zurückgelegt! Wir haben uns auf der Radlnacht umgehört - und gefragt, wo die schönsten Strecken sind.

Lucas Sauter

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„Meine Familie kommt aus der Gegend am Gardasee, dort gibt es traumhafte Radl­routen. Dem steht München aber in nichts nach. Ich persönlich liebe es, im Englischen Garten zu fahren. Auch Hirschgarten oder Westpark sind zentral und bieten dennoch traumhafte Natur-Oasen. Wenn man Zeit hat und einen richtigen Ausflug machen möchte, sollte man am ­Tegernsee losfahren. Die Kulisse ist einzigartig - und die Fahrradwege sind klasse.“
Anita Sala (28)

„Ich lebe seit etwa einem Jahr in München und habe das Gefühl, dass ich seitdem so viel Rad gefahren bin wie in all den Jahren zusammen davor. Meine Lieblingsstrecke ist Nymphenburg und der Olympiapark. Das Urbane und gleichzeitig Natürliche ist für mich die perfekte Umgebung. Der ­hektische Stadtkern, besonders die Gegend am Hauptbahnhof, versuche ich zu vermeiden - das ist eher was für Vollprofis.
Larissa Zwingel (24)

„Für mich ist definitiv die Isar als Radlerin ein absolutes Highlight. An jeder Stelle hat man tolle Wege und eine klasse Sicht. Auch wenn ich nicht die Profi-Radlerin bin, genieße ich die Vorzüge in München schon sehr. Letztens war ich am Ammersee mit dem Fahrrad, das war einfach spitze. Bei der Radlnacht mach ich das erste Mal mit. Aber wer weiß, vielleicht ist das der Beginn einer Tradition. Die vielen Leute motivieren einen schon vor dem Start.“
Heidi Geißdörfer (41)

„Früher hatte ich ein gewöhnliches Stadtrad. Seit knapp zwei Jahren habe ich jetzt ein neues Sportrad und bin ständig unterwegs. Ich nehme mein Rad gern mit in die S-Bahn und fahre dann an die Münchner Seen, egal ob nach Starnberg oder Herrsching. Das Rad in die Bahn zu nehmen, ist übrigens kein Problem. Außerdem nutze ich das Fahrrad auch sehr gerne als reines Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen.“
Paco Orengo (29)

„Für mich geht ohne Fahrrad gar nichts. Ich fahre bei Wind und Wetter überall mit meinem Rad hin. Auch zur Arbeit. Viele mögen die Isar zum Biken gern haben, ich halte davon wenig. Es ist einfach dermaßen überlaufen, dass man kaum durchkommt! Ich liebe es, an der Würm zu fahren. Meine Lebensphilosophie ist ganz dem Radeln gewidmet, weil es sowohl Fortbewegungsmittel als auch ein Riesenspaß ist!“
Detlef Schwabel (52)

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