Verwaltung schlägt neue Trasse in der Zeppelinstraße vor

Mehr Radwege: Ausbau schreitet voran - jetzt kommt ein neues Projekt hinzu

Überall in der Stadt wird das Radwegenetz ausgebaut – so wie hier am Siegestor. Jetzt hat die Verwaltung neue Routen vorgeschlagen
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Überall in der Stadt wird das Radwegenetz ausgebaut – so wie hier am Siegestor. Jetzt hat die Verwaltung neue Routen vorgeschlagen.

Der Ausbau der Radwege in München schreitet voran. Mit zwei Projekten aus dem Radentscheid wir sich am Mittwoch der Mobilitätsausschuss befassen. Konkret geht es um die Dachauer Straße und die Waisenhausstraße. Neu hinzu kommt der Ausbau des Isarradweges auf der Zeppelinstraße.

Der Stadtrat hatte im Sinne des Radentscheids im Herbst zugestimmt, insgesamt 20 weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs zu prüfen. Zwei Strecken, Karl-Preis-Platz zwischen Rosenheimer Straße und Kölblstraße sowie die Melusinenstraße zwischen Kölblstraße und Bad-Schachener-Straße, sind dabei zurückgestellt worden. Die Verwaltung sollte Alternativen vorschlagen. Das ist nun erfolgt.

Für den Knotenpunkt Dachauer Straße/Wintrichring/Georg-Brauchle-Ring einschließlich des Anschlusses an die Feldmochinger Straße schlägt die Verwaltung vor, den Ausbau um den Abschnitt zwischen der Orpheusstraße und dem Knotenpunkt zu verkürzen. Zum einen sei der Ausbau nicht so dringend, zum anderen laufe für diesen Abschnitt bereits die Machbarkeitsuntersuchung zur Radschnellverbindung München-Dachau (wir berichteten).

Ebenfalls mit Priorität behandelt werden soll der Ausbau der Radwege entlang der Waisenhausstraße. Die Verwaltung sieht dort insbesondere wegen der fehlenden Sicherheitstrennstreifen zu den Längsparkern Bedarf für einen weiteren Ausbau.

Neu angedacht ist, den Isarradweg auf der Zeppelinstraße zwischen Kreuzplätzchen und Kreuzung Rosenheimer-/Lilien- und Zeppelinstraße auszubauen. Weil auch der Platz dort neu gestaltet werden soll, will die Verwaltung den neuen Radweg in den Planungen gleich mit berücksichtigen. Dazu gibt es drei Varianten, über die der Stadtrat entscheidet. In allen Varianten wird der vorhandene Radweg westlich des Baumgrabens zurückgebaut und die Flächen werden dem Gehweg zugeschlagen. Östlich des Baumgrabens wird ein Zweirichtungsradweg angelegt.

Bei allen Varianten wird auch alternativ die Einrichtung eines Zweirichtungsradwegs auf Fahrbahnniveau geprüft. Der bestehende Baumgraben zwischen Gehbahn und Radweg bleibt unverändert. Bei allen Varianten wird die Fahrbahn verschmälert.

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