An der Haustür

Räuber attackiert Frau mit Elektroschocker

München - Am helllichten Tag und vor der eigenen Haustür wurde eine Münchnerin am Montag von einem unbekannten Räuber mit einem Elektroschocker attackiert. Die erhoffte Beute blieb für den Räuber trotzdem aus:

Am Montagnachmittag gegen 14.20 Uhr klingelte es bei einer 68-jährigen Rentnerin in Solln. Da sie auf einen Handwerker wartete, öffnete sie ohne Blick in den Türspion die Tür. Ein unbekannter Mann stand vor ihr und traktierte sie sofort mit einem Elektroschocker, den er im Halsbereich ansetzte.

Während des anschließenden Gerangels schrie die Rentnerin laut um Hilfe. Daraufhin kam ihr ihr Lebensgefährte (58) zu Hilfe. Der Täter gab diesem zwei Faustschläge ins Gesicht und forderte die Beiden auf ruhig zu bleiben. Nachdem das Paar weiter laut um Hilfe rief, flüchtete der Unbekannte ohne Beute.

Im Hausflur des Anwesens traf der Flüchtende noch auf einen Maler, der zur Zeit in der Nachbarwohnung arbeitet und aufgrund der Hilferufe nachschauen wollte, was passiert ist. Der Unbekannte murmelte Unverständliches und verließ das Anwesen.

Die 68-jährige Rentnerin, die Kratzspuren am Hals und einen Schock erlitt, wurde in ein Krankenhaus gefahren. Der 58-Jährige benötigte keine ärztliche Versorgung, er erlitt eine leichte Prellung im Gesicht.

Täterbeschreibung: 28-35 Jahre alt, ca. 190 cm groß, schlank, kurze, mittelblonde, nach hinten gegelte Haare, europäischer Typ, sprach hochdeutsch, er trug ein graues Sakko, eine beige Hose und schwarze Schuhe, sehr gepflegte Erscheinung, führte Elektroschocker mit sich, evtl. schwarz, hatte eine schwarze Stofftasche bei sich;

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm

Rubriklistenbild: © Klaus Haag

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