Junge Männer räumen Tat ein

Überfall mit Axt: Chopard-Räuber vor Gericht 

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Die Münchner Chopard-Filiale nach dem Überfall im Februar 2014. Die Räuber hatten die Eingangstür mit einer Axt eingeschlagen.

München - Maskierte Täter raubten mit Axt und Vorschlaghammer bewaffnet die Chopard-Filiale in der Maximilianstraße aus. Nun stehen sie vor Gericht - und haben die Tat eingeräumt. Die jungen Männer bestreiten aber, zur internationalen "Pink Panther"-Bande zu gehören.

Die Eingangstür splitterte, wenige später die Vitrinen: Eine fünfköpfige Bande raubte im Februar 2013 die Münchner Filiale des Edel-Juweliers Chopard aus. Sie erbeuteten bei der Blitz-Tat Schmuck im Wert von mehr als 800 000 Euro. Vier der Täter konnten geschnappt werden, der fünfte Mann entkam mit einem Großteil der Beute. Ab dem heutigen Freitag müssen sich die vier Mitglieder der Räuberbande vor Landgericht München I verantworten.

Zum Auftakt des Prozesses haben die Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren den Überfall eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie einer Bande - möglicherweise den europaweit agierenden Pink Panthern - angehören und zum Überfall aus Rumänien nach München geschickt wurden. Durch die Verteidigung ließen alle vier vortragen, sie gehörten keiner Gruppierung an, hätten sich nur mit den jeweiligen Mitangeklagten abgesprochen und keine weiteren Verbrechen geplant. Weitere Erklärungen wollten sie nicht abgeben. Gegen die Rumänen wird voraussichtlich an fünf Tagen verhandelt.

jv/dpa

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