Er nennt Schulden als Motiv

Räuber schießt um sich: Sechs Jahre Gefängnis

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Räuber Christian S: Sechs Jahre Haft für einen brutalen Überfall

München - Nach seinem brutalen Überfall auf einen Lottoladen musste sich Christian S. am Montag vor Gericht verantworten. Das Urteil: Sechs Jahre Gefängnis plus Unterbringung!

„Überfall!“ Entsetzt blickte Lottoladen-Inhaber Frank P. in den Pistolenlauf eines nervös herumfuchtelnden Räubers. „Er war sehr aggressiv“, berichtete er gestern als Zeuge vor dem Landgericht. „Dann hat er dem Rudi eine geschossen, der ist sofort auf den Boden gefallen.“

Bei dem brutalen Überfall im Hasenbergl am 10. April dieses Jahres verpasste Räuber Christian S. (26) dem körperbehinderten Kunden Rudolf einen derart brutalen Stoß, dass dieser stürzte und verletzt liegenblieb. Mit der echt aussehenden Schreckschusspistole fuchtelte er vor dem Ladeninhaber herum: „Geld!“ Doch dieser dachte nicht daran, dem Verbrecher die Kasse zu öffnen. Da drückte der Täter ab! Opfer Frank P. erlitt ein Knalltrauma.

„Ich bin dann sofort abgehauen“, berichtete Christian S. Er legte ein volles Geständnis ab. Er habe bei seinem Dealer hohe Schulden gehabt und nicht mehr gewusst, wie er seine Drogensucht hätte weiter finanzieren können. Verteidiger Andreas Schwarzer hielt die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für vorrangig. Das Urteil: Sechs Jahre Gefängnis plus Unterbringung!

Ebu

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