Zwei Wohnungen durchsucht

Altperlach: Mann und Frau auf Einbruchs-Tour - Wer kennt die Diebe?

Die Diebe schlugen in der Hofangerstraße in Altperlach zu.

München - Ein aufmerksamer Nachbar hat in Altperlach zwei Diebe beobachtet, die gerade aus einem Garten kamen. Als die Polizei anrückte, meldete sich ein weiteres Opfer aus der Nachbarschaft.

Am Donnerstagabend gegen 18.15 Uhr in der Hofangerstraße hörte ein Nachbar seltsame Geräusche aus der Wohnung nebenan und ging nachsehen: Tatsächlich sah der hellhörige Nachbar auf dem Weg zur Wohnung zwei Personen, die gerade aus dem Garten kamen. Am Haus entdeckte er die offen stehende Terrassentür. Geistesgegenwärtig verständigte er sofort die Polizei. 

Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass die Terrassentür mit einem Werkzeug aufgehebelt und die Wohnung teilweise durchsucht wurde. Noch während die Polizisten den Einbruch aufnahmen, kam ein weiterer Anwohner vorbei. Auch bei ihm wurde eingebrochen, die Diebe waren sogar nach dem gleichen Muster vorgegangen. 

Bei ihm wurde das Schlafzimmerfenster aufgehebelt und die Wohnung durchsucht. Die Polizei München sucht nun mit der Beschreibung des Nachbarn, der die Diebe beobachten konnte, nach den Verdächtigen. 

So beschriebt der Nachbar die beiden Verdächtigen

Bei dem ersten Verdächtigen handelt es sich um einen 35-40 Jahre alten Mann, 180 cm groß mit kräftiger Statur. Er hat ca. fünf Zentimeter lange, schwarze Haare und trug einen Drei-Tage-Bart. Der Tatverdächtige wird als südländischer Typ beschrieben, der mit einer schwarzen Weste und darunter einer weißen Oberbekleidung bekleidet war. 

Seine Mittäterin ist ca. 35-40 Jahre alt, 175 cm groß und hat blonde, zum Zopf gebundene Haare. Sie trug Jeans und einen weißen Kapuzenpulli und hatte eine schwarze Umhängetasche bei sich.

Einbrüche verhindern - das rät die Polizei München

Tipps zur Einbruchs-Prävention
Seien Sie wachsam und beobachten Sie aufmerksam Ihr Umfeld. © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Erwecken Sie stets den Eindruck, als wäre Ihr Anwesen bewohnt, lassen Sie ab Beginn der Dämmerung beim Verlassen Ihres Anwesens die Rollläden herunter. Sollten Sie zu dieser Zeit nicht anwesend sein, nutzen Sie Zeitschaltuhren für Stehlampen im Hausinneren. Das Fenster sollte natürlich geschlossen sein. © Polizeiliche Kriminalprävention
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Melden Sie verdächtige Fahrzeuge, Personen und Geräusche sofort Ihrer Polizei. © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Nutzen Sie die kostenlose Rufnummer des Polizeinotrufes 110.Teilen Sie es sofort mit, wenn Personen z. B. aus einem Fahrzeug heraus, Häuser oder deren Zugänge beobachten. © Polizei NRW
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Rufen Sie insbesondere an, wenn sich bei Ihnen im Treppenhaus oder auch auf dem Grundstück fremde Personen aufhalten, für deren Aufenthalt es keine plausible Erklärung gibt. © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Notieren Sie sich Kfz-Kennzeichen verdächtiger Fahrzeuge. © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Reagieren Sie sofort mit einem Notruf, wenn Personen ein Gartentor, einen Zaun oder eine andere Grundstückeinfriedung überklettern! © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Melden Sie es umgehend der Polizei, wenn fremde Personen bei Ihnen an der Wohnungstüre klingeln, um eventuell lediglich ihre Anwesenheit festzustellen! © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Wohnungs- und Haustüren sollen nicht nur ins Schloss gezogen werden, sondern beim Verlassen der Wohnung auch stets abgeschlossen werden! © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Fenster sollen nicht gekippt bleiben, sondern stets komplett geschlossen werden. Es gilt dabei die Faustregel: „Ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster!“ © Polizeiliche Kriminalprävention
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Bei längeren Abwesenheitszeiten, wie zum Beispiel einer Urlaubsreise, sollten entweder die Nachbarn oder andere nahestehende Personen mit der regelmäßigen Leerung des Briefkastens beauftragt werden! © dpa (Symbolbild)
Tipps zur Einbruchs-Prävention
Die Münchner Polizei bietet dazu natürlich bei Bedarf auch jederzeit die Möglichkeit für den Einzelnen zu einer speziellen persönlichen Beratung. © Polizeiliche Kriminalprävention

Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

München-News per WhatsApp gratis aufs Handy

tz.de bietet einen besonderen Service an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten aus München direkt über WhatApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos: Hier anmelden!

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Mann raste ins Stauende, 25-Jährige starb - Verfahren eingestellt, keine Entschuldigung
Mann raste ins Stauende, 25-Jährige starb - Verfahren eingestellt, keine Entschuldigung
„Hier rasen alle“: Münchner sucht beim KVR nach Hilfe - und erhält eine kuriose Auskunft
„Hier rasen alle“: Münchner sucht beim KVR nach Hilfe - und erhält eine kuriose Auskunft
Bluttat in Harlaching: Angeklagter gesteht Mord - und verrät gruseliges Detail
Bluttat in Harlaching: Angeklagter gesteht Mord - und verrät gruseliges Detail
Computer-Panne am Wahltag? Helfer schildert chaotische Szenen - Verwaltung mit vielen Problemen konfrontiert 
Computer-Panne am Wahltag? Helfer schildert chaotische Szenen - Verwaltung mit vielen Problemen konfrontiert 

Kommentare