Sieben Kunden sind betroffen

Atemwegsreizungen und Übelkeit: Discounter wird geräumt

München - Sieben Leute sind fast zeitgleich betroffen. Die gerufene Feuerwehr kann jedoch keine Ursache feststellen. Jetzt ermittelt die Polizei.

In der Albert-Schweitzer-Straße hatte die Münchner Feuerwehr am Montagnachmittag einen ungewöhnlichen Einsatz:

Nachdem sieben Personen im Verkaufsbereich eines Discounters nahezu zeitgleich über Atemwegsreizungen und Übelkeit klagten, alarmierte der Filialleiter die Feuerwehr. Zeitgleich ließ er den Markt räumen. 

Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden die Verletzten sofort vom Rettungsdienst untersucht. Zwei Patienten klagten laut Feuerwehr über so starke Übelkeit, dass sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurden. Parallel zu den medizinischen Maßnahmen kontrollierte ein Atemschutztrupp den Verkaufsbereich mit Messgeräten. Er stellte keinerlei erhöhte oder außergewöhnliche Werte fest.  

Nach ausgedehnten Belüftungsmaßnahmen war auch kein Geruch mehr feststellbar. In enger Zusammenarbeit mit der Haustechnik kontrollierten mehrere Trupps den gesamten Gebäudekomplex. Trotz intensiver Recherche fanden die Einsatzkräfte keine Ursache für die Atemwegsreizungen. 

Die Einsatzstelle wurde abschließend der Polizei übergeben. Der Markt bleibt vorerst geschlossen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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