Auf Restaurant-Parkplatz

Bundeswehr-Fahrzeug in Flammen: Es war wohl Brandstiftung

München - In der Nacht zum Montag hat in Ramersdorf ein Kleinbus der Bundeswehr gebrannt. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass es Brandstiftung war und sucht weiter nach Zeugen.

Wie berichtet, brannte am Montag gegen 1.40 Uhr ein Kleinbus der Bundeswehr. Der Wagen stand auf einem Restaurantparkplatz in Ramersdorf in der Nähe eines Hotels am Diakon-Kerolt-Weg bzw. der Ottobrunner Straße.

Passanten entdeckten den Brand und alarmierten die Feuerwehr. Der als ziviles Bundeswehrfahrzeug erkennbare Kleinbus der Marke Opel, Typ Vivaro, brannte im Frontbereich fast vollständig aus. Auch ein daneben geparkter Audi A6 wurde durch die abstrahlende Hitze beschädigt.

Polizei geht von Brandstiftung aus

Das Fahrzeug wurde inzwischen von einem Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts im Beisein eines Brandfahnders der Münchner Kriminalpolizei in Augenschein genommen. Aufgrund der durchgeführten Begutachtung muss laut Polizeiangaben davon ausgegangen werden, dass der Kleinbus vorsätzlich angezündet wurde.

Der Schaden an beiden Fahrzeugen beträgt insgesamt rund 30.000 Euro.

Zeugenaufruf:

Die Polizei sucht nun nach Zeugen. In erster Linie eine Personengruppe mit mindestens zwei Frauen und einem Mann, die sich kurz vor dem Brand in der des Parkplatzes aufgehalten haben. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium München unter Telefon 089/2910-0 entgegen.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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