Beide in Klinik

Im Streit: Ramersdorferin (57) sticht auf Ehemann ein

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Im Streit mit seiner Frau erleidet ein 72-Jähriger eine Stichverletzung in der Brust. Er ist nicht vernehmungsfähig, seine Ehefrau, die mutmaßlich zugestochen hat, ist ebenfalls in einer Klinik in Behandlung.  

München - Wie die Polizei berichtet, passierte der Vorfall am Dienstag,  2. Mai 2017, gegen 9 Uhr. Eine 57 Jahre alte Ramersdorferin alarmierte die Rettungsleitstelle und teilte mit, dass ihr 72-jähriger Ehemann eine Stichverletzung in der Brust habe. 

Wegen des Sachverhalts, den sie schilderte, verständigte die Leitstelle die Polizei. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte das Paar in seiner Küche gestritten. Aus der verbalen wurde eine körperliche Auseinandersetzung. Hierbei erlitt der 72-Jährige die Stichverletzung. Er musste sofort operiert werden. Lebensgefahr bestand für den Rentner aber nicht. 

Die tatverdächtige Ehefrau wurde vor Ort durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 23 (Giesing) vorläufig festgenommen. Sie wurde an die Mordkommission München übergeben. Weil es Anhaltspunkte für eine mögliche psychiatrische Erkrankung der 57-Jährigen gibt, erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I eine entsprechende Begutachtung. Die Ehefrau wurde im Anschluss aufgrund eines Beschlusses des Gesundheitsamtes München vorläufig in einem Krankenhaus untergebracht.

Eine Vernehmung des verletzten Ehemannes konnte bisher noch nicht erfolgen, weshalb derzeit keine weiteren Details zum Tatablauf bestehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei München dauern an

mm/tz

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