Das Seehaus des Münchner Ostens

Michaeligarten für drei Millionen Euro umgebaut

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Ein Prost auf den neuen Michaeligarten: Löwenbräu-Chef Günter Kador (v.l.), Küchenchef Jens Hädicke, Wirtin Antje Schneider und Jobst Kayser-Eichberg.

München - Über 30 Jahre gibt's den Michaeligarten am Ostpark-See schon. Aber er gilt noch immer als Geheimtipp. Damit soll jetzt Schluss sein.

Nach dreimonatiger Rundumerneuerung für drei Millionen Euro steckten die Verantwortlichen bei der Präsentation am Dienstag das Ziel hoch: „Der Michaeligarten soll das Seehaus des Münchner Ostens werden“, sagt Jobst Kayser-Eichberg vom Eigentümer Sedlmayr Immobilien.

Schon am Eingang wird klar: Es gibt mehr vom See. Denn die Biergartenausgabe ist in den hinteren Teil gewichen. So ist der Blick aufs Wasser frei – und die Gäste haben mehr Platz. Auch das Restaurant hat zwei neue Stuben bekommen und nun 220 Plätze (70 mehr). Alle Räume sind moderner und heller. Die Terrasse bietet jetzt 290 Plätze.

Die Kaiserstuben – einer von zwei komplett neuen, modernen Räumen im Restaurant

Passend zum gehobeneren Anspruch steht nun ein renommierter Küchenchef am Herd: Jens Hädicke, der schon im 181 First im Olympiaturm zauberte. Unter ihm gibt’s Altbewährtes (Schweinsbraten mit Knödel 9 Euro), aber auch Feines wie Lachs mit Sauerrahmgurken und Rote-Beete-Vinaigrette (9,50 Euro). Im Biergarten bleibt’s bei 2400 Plätzen, dafür von nun an mit großer Speiseausgabe und Abenteuerspielplatz.

Bedruckte Garnitur

Daist ein Hingucker: Im neu eröffneten Biergarten ist ein Teil der Sitzgarnituren kunterbunt bedruckt – mit passenden Motiven wie Bierfilzl, Brezn und einem König-Ludwig-Portrait. „Wir wollen damit zeigen, dass der Genuss im Biergarten genauso hochwertig sein kann wie im Restaurant“, sagt Wirtin Antje Schneider.

nba

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