Polizei sucht Zeugen

Im Netz die große Liebe gefunden? Mann lässt sich auf verdächtiges „Date“ ein - und erlebt böse Überraschung

Bei einem „Date“ in München erlebte ein Mann eine böse Überraschung (Symbolbild).
+
Bei einem „Date“ in München erlebte ein Mann eine böse Überraschung (Symbolbild).

Diese Verabredung hatte fatale Folgen. Ein 51-Jähriger erlebte in München einen Alptraum, nachdem er zuvor einen Mann im Netz „kennengelernt“ hatte.

  • Bei einer Verabredung in München wurde ein 51-Jähriger überfallem und geschlagen.
  • Mit dem späteren Täter hatte sich der Mann zuvor auf einem Dating-Portal ausgetauscht.
  • Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

München - Am Mittwoch (1. Juli), gegen 00.30 Uhr, wurde die Polizei über einen Überfall auf einen 51-jährigen Mann aus dem Landkreis Augsburg informiert. Nach ersten Ermittlungen verabredete hatte er sich über ein Dating-Portal mit einem ihm unbekannten Mann zu einem Treffen in der Ottobrunner Straße in Perlach verabredet.

Nachdem sich die beiden vor Ort getroffen hatten, gingen sie in einen Kellerraum eines dortigen Hauses. Dort warteten bereits drei weitere Männer auf den 51-Jährigen; auch diese kannte er nicht.

München: 51-Jähriger lässt sich auf verdächtiges „Date“ ein - und erlebt große Überraschung

Plötzlich forderte das Quartett die Wertsachen des Mannes. Er wurde geschlagen und zudem verbal bedroht, wie die Polizei München berichtet. Während das Opfer von drei der Täter festgehalten wurde, suchte seine „Verabredung“ das geparkte Auto nach Wertsachen ab. 

Anschließend begab sich das Quartett mit dem 51-Jährigen zurück zur Straße. Ein zufällig vorbeifahrender Mann wurde auf die Situation aufmerksam und verständigte die Polizei. Daraufhin flüchteten die vier unbekannten Täter. 

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, an denen über fünf Streifen beteiligt waren, blieben ergebnislos. Im Anschluss wurde festgestellt, dass der Skoda des 51-Jährigen ebenfalls verschwunden war. Das Opfer erlitt diverse leichte Verletzungen und begab sich selbständig in Behandlung. 

München: Mann lässt sich in Keller locken - so werden die Täter beschrieben:

Täter 1 (“Verabredung“): Männlich, etwa 22 Jahre alt, ungefähr 175 cm groß, schlanke Figur, dunkle glatte Haare, kein Bart, heller Teint, südländische Erscheinung, sprach Deutsch ohne Akzent, rundes Gesicht; bordeauxrote knielange Sporthose, gemustertes dunkelfarbiges T-Shirt 

Täter 2: Männlich, etwa 26 Jahre alt, ungefähr 185 cm groß, sportliche Figur, dunkelblonde Haare, osteuropäischer Typ, sprach Deutsch mit leichtem osteuropäischen Akzent; kurze Hose, Freizeitkleidung,trug Mund-Nasenschutz 

Bei Dating-Portal große Liebe gefunden? Polizei München sucht nach gescheiterter „Verabredung“ Zeugen

Täter 3: Männlich, etwa 19 Jahre alt, 175 cm groß, südländischer Typ, mit dunklerer Hautfarbe, braune Augen, schwarze Haarfarbe; dunkel kurze Hose, dunkles T-Shirt, trug Mund- und Nasenschutz 

Täter 4: Männlich, helle mittelblonde Haare; Freizeitlook, kurze Hose, T-Shirt und trug Mund- und Nasenschutz. Das Kommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. (mm/tz)

Bei einem tragischen Unfall in München ist ein Mann tödlich verunglückt. Er war zuvor von einem BMW erfasst worden. Die Polizei ermittelt.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Schock-Moment im ICE: Brandmelder löst aus- Fehlalarm legt Münchner Zugverkehr lahm
Schock-Moment im ICE: Brandmelder löst aus- Fehlalarm legt Münchner Zugverkehr lahm
Münchner Wiesn-Ersatz 2020 zieht durch die Viertel: Zwei Monate voller Gratis-Konzerte
Münchner Wiesn-Ersatz 2020 zieht durch die Viertel: Zwei Monate voller Gratis-Konzerte
München: Corona-Drohung, Hitlergruß und eine Keksrolle als Waffe - Sendlinger Streit eskaliert ins Groteske
München: Corona-Drohung, Hitlergruß und eine Keksrolle als Waffe - Sendlinger Streit eskaliert ins Groteske
Neue Mega-Staufalle in München: Autofahrer kalt erwischt - KVR zieht erste Bilanz
Neue Mega-Staufalle in München: Autofahrer kalt erwischt - KVR zieht erste Bilanz

Kommentare