Bis zu 30 Beamte im Einsatz

Großer Polizeieinsatz in Münchner Asylheim: Bewohner streiten - einer zieht ein Messer

Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße
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Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht über eine Straße.

In München ist es am Freitag zu einem großen Polizeieinsatz gekommen. Grund dafür war ein Streit, bei dem auch ein Messer zum Einsatz kam.

München - Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am Freitag, 2. Juli, gegen 19.30 Uhr in Neuperlach. Ein 36-Anrufer teilte der Polizei mit, dass in einer Asylbewerberunterkunft eine tätliche Auseinandersetzung zweier Männer stattfinde. Dabei werde unter anderem ein Messer verwendet.

Einsatz in Münchner Asylheim: Anrufer meldet Streit zwischen zwei Bewohnern - Großeinsatz

Mehrere Einsatzwägen der Polizei machten sich daraufhin auf den Weg zum Ort des Geschehens. Die Beamten trafen vor der Asylbewerberunterkunft zunächst auf einen 35-jährigen irakischen Bewohner, der eine oberflächliche Schnittverletzung im Gesicht aufwies. Er wurde daraufhin umgehend durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst behandelt und danach vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht.

München: Nach Messer-Attacke in Asylheim - Anzeige wegen Körperverletzung

In der Asylbewerberunterkunft kam den Beamten schließlich ein 41-jähriger Bewohner, mit Herkunft aus Aserbaidschan entgegen. Er war unbewaffnet, räumte nach einer Befragung jedoch ein, der Streitpartner des verletzten 35-Jährigen gewesen zu sein und ihm im Verlauf der Auseinandersetzung die Schnittwunde im Gesicht zugefügt zu haben.

Daraufhin wurde der 41-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Das Tatmittel, ein Einhandmesser, konnte durch die Einsatzkräfte vor Ort in der Asylbewerberunterkunft aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt werden. Nach Durchführung aller kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde der 41-Jährige am darauffolgenden Tag wieder entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. kah

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