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Lkw steckt unter Brücke fest: Während die Feuerwehr ihn befreit, knallt es wieder

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Von: Isabel Wetzel

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Gleich zwei Lkw fahren sich in einer Unterführung auf der Werinherstraße in München-Ramersdorf fest.
Unglaublich: Gerade als die Feuerwehr einen zu hohen Lkw aus einer Unterführung in München befreien will, fährt sich auf der Gegenspur der Nächste fest. © Berufsfeuerwehr München

Die Feuerwehr München rückt aus, um einen festgefahrenen Lkw aus eine Unterführung in Ramersdorf zu befreien. Was dann passiert, können die Einsatzkräfte kaum glauben. 

München ‒ Dass ein Lkw aufgrund seiner Höhe unter einer Brücke stecken bleibt, ist für die Münchner Feuerwehr eigentlich kein ungewöhnlicher Einsatz. Im Gegenteil, das kommt sogar recht häufig vor. Doch was die Einsatzkräfte am Freitagmorgen (22.10.2021) in München*-Ramersdorf erlebt haben mag man kaum glauben, wenn man es nicht selbst gesehen hat.

Ein Lkw-Fahrer, der mit seinem Gefährt auf der Werinherstraße stadtauswärts unterwegs war, überschätzte offenbar deutlich die Höhe einer Brücke und blieb prompt darunter stecken - so weit, so unspektakulär. Wie die Berufsfeuerwehr am Nachmittag berichtet, hatte sich der Lastwagen dabei so verkeilt, dass er auch rückwärts nicht mehr alleine aus der Unterführung herauskam und die Feuerwehr um Hilfe bat. Die Einsatzkräfte rückten an, ließen die Luft aus den Reifen und senkten den Lkw so ab, um ihn zu befreien. Auch das: kein außergewöhnliches Vorgehen.

Unglaublicher Doppel-Unfall in München-Ramersdorf: Zwei Lkw stecken unter einer Brücke fest

Doch dann das Unfassbare: Noch während die Einsatzkräfte mit dem Brummi beschäftigt waren, gab es plötzlich einen Knall auf der Gegenfahrbahn. Ein zweiter Lkw war offenbar zu hoch für die Unterführung in Ramersdorf* - und steckte ebenfalls fest. Die Folge war eine ungewollte Vollsperrung der Werinherstraße. Ob sich der Fahrer über das Missgeschick seines Kollegen auf der anderen Seite amüsierte und deshalb nicht auf die Höhe von Lkw und Brücke achtete, ist nicht überliefert.

Doppelte Arbeit für die Feuerwehrkräfte ergab sich aus dem verrückten Zufall in Ramersdorf allerdings nicht. Der zweite Lkw-Fahrer konnte sein Fahrzeug selbst ausreichend absenken, um ohne größeren Schaden rückwärts aus der Unterführung herauszufahren. Nach Informationen der Feuerwehr waren nach rund einer Stunde beide Fahrbahnen wieder frei. Der erste Lkw war durch das Missgeschick in München so stark beschädigt, dass er seine Fahrt zunächst nicht fortsetzen konnte. Verletzt wurde bei den Unfällen glücklicherweise niemand.

Spott im Netz für feststeckende Lkw in München: „Kannste dir nicht ausdenken“

Auf Facebook, wo die Feuerwehr München ebenfalls den unglaublichen Einsatzbericht veröffentlichte, reagieren die Nutzer mit Humor. „Kannste dir nicht ausdenken“, oder „A ned schlecht“ heißt es in den Kommentaren. Das Thema Lkw und Brücken scheint in München langsam zum Running Gag zu werden: Schon einmal erntete ein Lkw-Fahrer wegen eines kuriosen Unfalls in München Spott und Häme im Netz*. (iwe) *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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