Im Anschluss flüchtete er

Mann geht mit Messer auf neuen Freund seiner Ex-Frau los - während Kinder (4 und 10) daheim sind

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In der Triester Straße hat sich ein brutales Eifersuchts-Drama ereignet.

Drama in München: Ein Mann (44) verschaffte sich am Freitag gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner Ex-Frau. Mit einem Messer stach er auf ihren neuen Freund (48) ein - und flüchtete.

  • In München hat ein Mann versucht, den neuen Freund seiner Ex-Frau zu töten.
  • Er stach mit einem Messer auf ihn ein und verletzte ihn schwer.
  • Zuvor hatte er sich gewaltsam Zutritt zu der Wohnung verschafft.

München - Am Freitag, dem 10. Januar, gegen 22:50 Uhr, verschaffte sich ein 44-Jähriger Münchener gewaltsam Zutritt zur Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden 38-jährigen Ehefrau. Diese befand sich zu dem Zeitpunkt mit ihrem neuen Freund (48) in der Wohnung.

München: Mann bricht bei Ex-Frau ein - es kommt zum Streit

Als die 38-Jährige ihren Ex-Mann der Wohnung verweisen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten. In dessen Verlauf nahm der 44-Jährige ein Messer aus der Küche und stach damit dem 48-Jährigen mehrfach in den Oberkörper. Anschließend flüchtete der 44-Jährige aus der Wohnung.

Der 48-Jährige wurde nach einer notärztlichen Versorgung in ein Münchener Krankenhaus verbracht, wo er intensiv medizinisch versorgt wurde. Inzwischen befindet er sich außer Lebensgefahr. Zwei vier und zehn Jahre alte Kinder befanden sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Wohnung.

München: Freund von Ex-Frau niedergestochen - Mann (44) flüchtet

Im Rahmen einer großangelegten Fahndung und Ermittlungen konnte der Beschuldigte in der Wohnung einer Bekannten festgestellt und am 11. Januar (Samstag) gegen 4:40 Uhr durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen werden.

München: Festnahme nach Messerattacke in Ramersdorf - Haftbefehl wegen versuchten Mordes

Nach Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt macht der 44-Jährige derzeit keine Angaben zum Sachverhalt. Die Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I stellte am Sonntag (12. Januar) Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Mordes aus niedrigen Beweggründen und gefährlicher Körperverletzung

Die zuständige Ermittlungsrichterin wird darüber im Laufe des Tages entscheiden. Die Ermittlungen wurden bereits am Tatort von der Mordkommission des Polizeipräsidiums München übernommen und werden von dieser fortgeführt.

Dass ihn seine Freundin verlassen wollte, konnte auch ein 21-Jähriger gar nicht verkraften. In einer Münchner Wohnung richtete er ein Blutbad an - er tötete die Schwester seiner Freundin und verletzte mehrere Familienmitglieder schwer.

In München kam es zu einem Raubüberfall auf offener Straße. Ein 15-Jähriger wurde von einem Trio überfallen - erst eine Frau mit ihrem Hund konnte die Tat stoppen.

pm/kah

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