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13-Jähriger droht mit Amok - Münchner Schule abgeriegelt

Ein 13-Jähriger sorgte in München für Aufregung, als er mit einem Amoklauf drohte.

Ein Münchner Schüler drohte in einer WhatsApp-Gruppe mit einem Amoklauf. Die Ankündigung wurde an der Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße in Neuperlach ernst genommen. 

München - Schock im Münchner Osten: Am Donnerstagmittag wurde die Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße in Neuperlach abgeriegelt. Ein Schüler hatte zuvor in einer WhatsApp-Gruppe geschrieben, dass er Amok laufen würde, wie Merkur.de* erfuhr. Das bestätigte die Polizei München auf Nachfrage. 

Im ersten Moment wurde die Ankündigung bei Whatsapp demnach für einen Scherz gehalten. Als der 13-Jährige sein Vorhaben allerdings noch einmal persönlich gegenüber drei Schülerinnen äußerte, reagierten die Mädchen. Sie wandten sich ans Direktorat der Schule.

Mit Amoklauf an Schule in Neuperlach gedroht: 13-Jährigen aus Klasse geholt

Dort habe man die Situation ernst genommen. In Absprache mit Jugendbeamten der zuständigen Polizeiinspektion wurden die Klassenzimmer durch die Schulleitung verschlossen. Der 13-jährige Schüler wurde aus der Klasse geholt - was ihn sichtlich überraschte. Dann die Entwarnung: Der Schüler versicherte, dass er nur einen Scherz gemacht habe. 

Es sei ein „sehr schlechter“ Scherz gewesen, so der Polizeisprecher am Freitag. Der Schüler wurde zudem eindringlich belehrt. Doch nicht nur das. Wie die Polizei mitteilt, wird der 13-Jährige zudem für mehrere Tage von der Schule ausgeschlossen.

Update 21. Mai 2019: Auch im Mai gab es eine Bedrohungslage. Zwei Münchner Gymnasien mussten geräumt werden.

Update 11. Juli 2019: Auch zwei Moscheen in München haben „verdächtig e“ E-Mails erhalten . Die Polizei ist am Donnerstag mit einem Großaufgebot ausgerückt.

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