Schwieriger Einsatz für die Feuerwehr

War es wieder Brandstiftung? 15.000 Quadratmeter Wald im Münchner Süd-Osten verbrannt

Wieder ein Waldbrand im Münchner Osten.
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Wieder ein Waldbrand im Münchner Süd-Osten.

Zahlreiche Feuerwehrleute mussten am Dienstagnachmittag in den Waldperlacher Forst ausrücken. Es brannte auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern.

München - Schon wieder ein Brand im Waldperlacher Forst. Schon seit inzwischen vier Jahren brennt es immer wieder in den Wäldern rund um München. Im vergangenen Jahr wurden 25.000 Quadratmeter Fläche von einem Feuer verwüstet. Jetzt hat es im Süd-Osten der bayerischen Landeshauptstadt wieder gebrannt. Diesmal waren rund 15.000 Quadratmeter betroffen.

Feuer in Waldperlach: Gelände macht Löscharbeiten schwierig

Am frühen Dienstagnachmittag gingen bei der Integrierten Leitstelle in München mehrere Anrufe von besorgten Bürgern ein, aus einem Waldstück nördlich der Putzbrunner Straße steige dichter Rauch auf. Daraufhin machten sich zahlreiche Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr auf den Weg in den Süd-Osten der Stadt. Nahe der Josefskapelle konnten die Brandbekämpfer den betroffenen Bereich schnell lokalisieren, schreibt die Feuerwehr in ihrer Pressemitteilung. Das Feuer wütete auf einer Fläche von rund 300 mal 50 Metern.

Im Münchner Süd-Osten brannte es auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern.

Zusätzlich zu dem Brand erschwerte das Gelände die Arbeit der Floriansjünger. Der Einsatzleiter musste weitere geländegängige Löschfahrzeuge nachfordern. Die Flughelferstaffel mit Außenlastbehältern und ein Hubschrauber wurden ebenfalls in Bereitschaft versetzt, kamen aber nicht zum Einsatz. Die Einsatzkräfte am Boden konnten den Brand nach gut eineinhalb Stunden unter Kontrolle bringen. Mit mehreren Löschrohren und sogenannten Feuerpatschen wurden die Flammen gelöscht.

Feuer in Waldperlach: 75 Feuerwehrleute im Einsatz

Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht wurde, mussten sich die Feuerwehrleute um einzelne Glutnester am Boden kümmern. Bei dem Feuer verbrannten nicht nur Pflanzen und Bäume, auch zahlreiche Tiere überlebten das Inferno nicht. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort und um zu untersuchen, ob es sich um Brandstiftung gehandelt hat. (tel)

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