Mutiges Einschreiten

Münchnerin (47) wird überfallen: Schüler eilen ihr zu Hilfe

Eine Münchnerin (47) wird auf dem abendlichen Heimweg von einem Angreifer brutal gepackt und niedergerungen. Drei Schüler werden auf ihre Hilferufe aufmerksam und gehen mutig dazwischen. 

München - Wie die Polizei berichtet, passierte der Übergriff am Dienstag, 3. Oktober 2017, gegen 22 Uhr. Demnach verfolgte ein 21-jähriger Münchner von der U-Bahnstation Quiddestraße aus eine 47-Jährige auf ihrem Heimweg. Unvermittelt riss er ihren Kopf an den Haaren nach hinten und drückte eine Hand auf Mund und Nase. Die Frau biss in seine Hand und konnte so um Hilfe schreien. Um ihre Rufe zu unterdrücken, umarmte der Täter sie, drückte sie auf den Boden und legte sie auf den Rücken. 

Drei Schüler, eine 19-Jährige türkischer Herkunft, ein ebenfalls 19-Jähriger Türke und ein 20 Jahre alter Serbe, hörten die Schreie der Frau dennoch und schafften es den 21-Jährigen von der Frau wegzerren und ihn festzuhalten, bis die Polizei eintraf. Die 47-Jährige erlitt durch den Sturz Prellungen und Verletzungen an der Nase sowie einen Schock. Durch einen Rettungsdienst wurde sie noch vor Ort versorgt.

Der erheblich unter Alkoholeinfluss stehende 21-Jährige Deutsche ( hatte bei der Festnahme seinen Hosenschlitz offen. Nach Angaben der 47-Jährigen wurde sie jedoch sexuell nicht berührt. Die Ermittler gehen von einer versuchten Vergewaltigung aus, nach derzeitigem Ermittlungsstand liegt der Tatbestand jedoch im Bereich der Körperverletzung. 

Aufgrund des beherzten Einschreitens der drei Schüler konnte Schlimmeres verhindert werden.

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mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa

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