Nacht- und Nebel-Aktion

Wer zerstört so etwas? Perlacher Feuerwehr klagt über Vandalismus

Ein Vandalismus-Fall treibt die Freiwillige Feuerwehr Perlach um. Wollen Unbekannte ihre Arbeit in Verruf bringen?

München - Bei der Freiwilligen Feuerwehr Perlach herrscht Unverständnis. Unbekannte haben in einer Nacht- und Nebel-Aktion ein Banner zerstört, auf dem die Abteilung für ihr Engagement wirbt.

„Nur ein dummer Streich oder Ausdruck der Missachtung von bürgerlichem Engagement?“, fragen sich die Feuerwehrler in einem Facebook-Post nach dem Hintergrund der Aktion. Mit dem Banner hatte sich die Perlacher auf die Suche nach Unterstützung für ihr Team begeben - nun ist es zerschnitten.

Kommentar: „Da wundert einen gar nix mehr“

„In Zeiten, in denen Notärzte bei der Arbeit beschimpft und angegriffen werden und sich Scharen von Schaulustigen mit laufenden Handykameras um einen Unfallort sammeln, da wundert einen gar nix mehr“, kommentiert ein Facebook-User die Nacht- und Nebel-Aktion. Tatsächlich wird der Fall zu einer Zeit publik, da immer mehr Ehrenamtliche über mangelnden Respekt für ihre Arbeit klagen.

Die Freiwillige Feuerwehr Perlach will sich von dem ärgerlichen Vorfall nicht entmutigen lassen - und ihr Engagement im Viertel weiter aufrechterhalten. Auch dem oder den Tätern stehen die Einsatzkräfte für einen „konstruktiven Dialog“ offen, um die Hintergründe der Aktion zu verstehen. „Wir sind weiterhin gerne für Sie da“, beenden die Perlacher ihren Post.

Ganz andere Sorgen trieben die Freiwillige Feuerwehr Hochbrück zuletzt um. Hier erhitzte ein umstrittenes Knöllchen die Gemüter, merkur.de* berichtet.

lks

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Perlach - mein Viertel“.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Freiwillige Feuerwehr Perlach

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