In Rekordzeit wurde es erbaut

Uli Hoeneß eröffnet Dominik-Brunner-Haus: Video

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Auch für Uli Hoeneß war die Eröffnung des Dominik-Brunner-Hauses ein großer Wurf.

München - Am Freitag wurde in Ramersdorf das Dominik-Brunner-Haus in Ramersdorf eröffnet. Mit dabei: Der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß.

Da staunte sogar der spendable Unterstützer nicht schlecht. In Rekordzeit wurde das neue Dominik-Brunner-Haus in Ramersdorf errichtet, nach gerade einmal 15 Monaten Bauzeit ist das neue Gebäude neben dem Kinder- und Jugendhaus der Johanniter bezugsfertig – das beeindruckte selbst Uli Hoeneß. „Ich bin sehr stolz, dass wir heute hier sein können“, sagte der Kuratoriums-Vorsitzende der Dominik-Brunner-Stiftung am Freitag in dem neuen Gebäude. „Mit diesem Haus ist ein Traum in Erfüllung gegangen.“

Im Juni 2015 erfolgte der Spatenstich für das zweite Gebäude, das nun mit dem Kinder- und Jugendhaus der Johanniter offiziell zum Dominik-Brunner-Haus der Johanniter verschmilzt. Pünktlich zum neuen Schuljahr haben die ersten Kinder ihre Plätze in den neuen Gruppen-, Lern- und Förderräumen bezogen. Doch jetzt bietet die Einrichtung zur Förderung sozial benachteiligter Kinder nicht mehr nur Platz für 36 Kinder, sondern für stolze 98. „Das haben wir der Dominik-Brunner-Stiftung zu verdanken“, freute sich Martin Swoboda. Zugleich erklärte der Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe die Bedeutung des Hauses: „Hier werden über 30 Kinder aus 19 Nationen betreut. Das ist ein Musterbeispiel für Integration.“ Und neben der Integration geht es um Prävention. Insbesondere um Gewaltprävention, um solch schreckliche Ereignisse wie den Tod von Dominik Brunner zu vermeiden. „Wir wollen den Kindern eine Perspektive bieten und Gewalt verhindern. Den Kindern sollen Werte vermittelt werden – das machen Frau Schemann und ihr Team hervorragend“, lobte Alois Meier, Vorsitzender der Dominik-Brunner-Stiftung, die Arbeit von Einrichtungs-Chefin Renate Schemann.

Jahrestag Mordfall Brunner: Gedenken am Tatort

Jahrestag Mordfall Brunner: Gedenken am Tatort © dpa
Besucher einer Andacht legen am Sonntag in München am Bahnhof Solln Kerzen an einem Kreuz nieder. Vor einem Jahr ist der Manager Brunner an diesem Bahnhof zusammengeschlagen und getreten worden, nachdem er eine Gruppe Schüler beschützen wollte. © dpa
Die Kinder Kai (l-r) und Caroline, der evangelische Pfarrer Christian Wendebourg, der katholische Dekan Andreas Weiger und der orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis stehen am Sonntag in München am Bahnhof Solln nach einer ökumenischen Andacht neben einem Kreuz. © dpa
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU, r-l) und der Präsident des FC Bayern und Kuratoriumsvorsitzende der Dominik Brunner Stiftung, Uli Hoeneß nehmen am Sonntag in München am Bahnhof Solln an einer ökumenischen Andacht Teil. © dpa
Der Präsident des FC Bayern und Kuratoriumsvorsitzende der Dominik-Brunner-Stiftung, Uli Hoeneß nimmt am Sonntag in München am Bahnhof Solln an einer ökumenischen Andacht Teil. © dpa
Der Präsident des FC Bayern und Kuratoriumsvorsitzende der Dominik-Brunner-Stiftung, Uli Hoeneß nimmt am Sonntag in München am Bahnhof Solln an einer ökumenischen Andacht Teil. © dpa
Die Kinder Kai und Caroline tragen am Sonntag in München am Bahnhof Solln nach einer ökumenischen Andacht ein Kreuz zum Bahnsteig, wo Sicherheitskräfte stehen, hinter ihnen gehen der evangelische Pfarrer Christian Wendebourg (2. Reihe l-r), der katholische Dekan Andreas Weiger, der orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU, 3. Reihe, M). © dpa
Die Kinder Kai und Caroline tragen am Sonntag in München am Bahnhof Solln nach einer ökumenischen Andacht ein Kreuz zum Bahnsteig, hinter ihnen gehen der evangelische Pfarrer Christian Wendebourg (2. Reihe l-r), der katholische Dekan Andreas Weiger, der orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU, 3. Reihe, M). © dpa
Die Kinder Kai und Caroline tragen am Sonntag in München am Bahnhof Solln nach einer ökumenischen Andacht ein Kreuz zum Bahnsteig, hinter ihnen gehen der evangelische Pfarrer Christian Wendebourg (2. Reihe l-r), der katholische Dekan Andreas Weiger, der orthodoxe Erzpriester Apostolos Malamoussis und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU, 3.Reihe, M). © dpa
Ein Kreuz und Ringe aus bunten Glasscherben liegen am Sonntag in München am Bahnhof Solln vor einer ökumenischen Andacht auf dem Boden. © dpa
Ein Kreuz und Ringe aus bunten Glasscherben liegen am Sonntag in München am Bahnhof Solln vor einer ökumenischen Andacht auf dem Boden. © dpa
Ein Kreuz und Ringe aus bunten Glasscherben liegen am Sonntag in München am Bahnhof Solln vor einer ökumenischen Andacht auf dem Boden. © dpa
Ein Kreuz und Ringe aus bunten Glasscherben liegen am Sonntag in München am Bahnhof Solln vor einer ökumenischen Andacht auf dem Boden. © dpa

Die freute sich vor allem über die Spenden von „reichen Kindergärten“, durch die das Haus fast 80 Prozent ihrer Möbel erhielt. „Hier geht es um Sprachförderung, Lernförderung und Bewegung. Das wollen wir den Kindern bieten“, erklärte Schemann. Rund 3,3 Millionen Euro hat der Bau gekostet, den Großteil spendete Hoeneß aus den Einnahmen des Spiels zwischen dem FC Bayern und dem FC Barcelona, das der Klub ihm zum 60. Geburtstag geschenkt hatte. Für den FCB-Patriarchen hat sich jeder Cent gelohnt: „Und dazu haben wir mit den Johannitern einen Partner gefunden, der wie die Faust aufs Auge passt.“ Das freut vor allem die Kinder…

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