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Auf dem Innsbrucker Ring

Laster rammt Honda und BMW - Brüder sterben

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Die Wracks der beiden Autos: Rechts der BMW, links der Honda.

München - Auf dem Innsbrucker Ring hat sich am Freitagabend ein schwerer Unfall ereignet: Ein Laster rammte auf einer Kreuzung zwei Autos. Eines wurde von der Straße geschleudert. Zwei Brüder kamen ums Leben.

Der BMW bliebt schwer beschädigt auf der Straße liegen.

Es passierte am Freitagabend gegen 22.40 Uhr: Ein 50 Jahre alter Lastwagenfahrer aus Rumänien fährt mit seinem 40-Tonner auf dem Innsbrucker Ring von der A8 kommend in Richtung Innenstadt. Kurz vor der Kreuzung Innsbrucker Ring/Ottobrunner Straße gerät er mit seinem Sattelschlepper gegen die Leitplanke. Das Gespann streift die Ampel und fährt dann mit rund 65 km/h bei Rot in die Kreuzung ein. Dort stößt der 40-Tonner zunächst mit dem BMW einer 35-jährigen Münchnerin zusammen. Der Wagen bleibt schwer beschädigt mitten auf der Kreuzung liegen. Die Fahrerin wird leicht verletzt.

Dann kommt es zum zweiten Zusammenstoß: Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr

Der Honda wurde durch die Wucht des Aufpralls in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert. Beide Insassen starben später im Krankenhaus.

prallt der Lastwagen mit seiner Front gegen die linke Seite des Honda eines 42-Jährigen aus München. Das Auto wird durch die Wucht des Aufpralls rund 40 Meter weit durch die Luft katapultiert und landet völlig zerstört in einen angrenzenden Grünstreifen. Der Fahrer und sein drei Jahre jüngerer Bruder werden im Wrack so eingeklemmt, dass die Einsatzkräfte sie erst nach 30 Minuten befreien können.

Nach Informationen der Feuerwehr mussten die beiden Männer auf dem Weg ins Krankenhaus wiederbelebt werden. Sie kamen in Schockräume von Münchner Kliniken. Dort erlagen sie jedoch kurze Zeit später ihren schweren Kopfverletzungen.

Der Sattelzug kam nach dem Zusammenstoß mit den beiden Autos nach links von der Straße ab, riss mehrere Verkehrszeichen aus ihrer Verankerung und kippte schließlich im Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen der Rosenheimer Straße um. Dabei prallte er noch gegen mehrere Bäume. Der 50 Jahre alte Lkw-Fahrer zog sich bei dem Unfall einen Beckenbruch zu. Sein 57 Jahre alter Beifahrer erlitt einen Rippenbruch. Beide wurden ebenso wie die BMW-Fahrerin in Münchner Kliniken eingeliefert.

Tödlicher Unfall auf dem Innsbrucker Ring

Tödlicher Unfall auf dem Innsbrucker Ring

Als Unfallursache will die Polizei einen Sekundenschlaf nicht ausschließen. Die Ermittlungen laufen aber noch. Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf rund 350.000 Euro. Aufgrund der Aufräumarbeiten blieb die Rosenheimer Straße in Richtung Stadtmitte bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Die Kreuzung Innsbrucker Ring/Ottobrunner Straße musste bis 3.30 Uhr am Samstagmorgen komplett gesperrt werden.

pie

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