Horror-Unfall in Perlach

Bub (2) überlebt Sturz aus zwölf Metern Höhe!

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Gute zwölf Meter stürzte Finn in die Tiefe

München - In Perlach hat sich der Horror aller Eltern zugetragen: Wenn das eigene Kind in einem unbeobachteten Moment aufs Fensterbrett kraxelt, irgendwie das Fenster entriegelt – und dann in die Tiefe stürzt!

Genau diese Todesangst um ihren kleinen Sohn (2) muss am Freitagmittag ein Elternpaar in Perlach ausgestanden haben. Der Albtraum nimmt kurz vor 13 Uhr seinen Lauf: Ihr Finn spielt selbstvergessen in seinem Zimmer. Plötzlich aber kraxelt der Zweijährige aufs Fensterbrett. Hat er einen Hund bellen gehört oder die Stimmen von Kindern?

Finn jedenfalls will nicht nur aus dem Fenster schauen, er will es auch öffnen. Irgendwie schafft es der kleine Lauser, das Fenster zu entriegeln. Jetzt krabbelt der Zweijährige wieder auf den Sims. Er schaut herum, vielleicht neigt er den Kopf nach unten.

Finn jedenfalls verliert plötzlich das Gleichgewicht. Sein kleiner Körper saust kopfüber in die Tiefe. Vom dritten Stock, gute zwölf Meter runter auf die Rasenfläche! Doch ein Schutzengel fliegt mit Finn. Der Kleine plumpst nämlich auf das weiche, fast sumpfige Gras. Außerdem bremsen wohl auch die dürren Äste eines Baumes den Sturz.

Als Finns Eltern das Drama bemerken, eilen sie sofort runter zu ihrem Sohn. Ein alarmierter Kindernotarzt der Feuerwehr rast zum Sandgrubenweg und versorgt den Zweijährigen. Dann wird Finn in den Schockraum einer Kinderklinik gebracht.

Unfassbar: Die Ärzte untersuchen ihren kleinen Patienten ganz genau. Sie können keine schlimmen Verletzungen finden. Da schlägt die Angst der Eltern um ihren Sohn in Erleicherung um!

Finn muss aber sicherheitshalber zwei Nächte im Krankenhaus bleiben – und darf künftig an jedem 2. November seinen 2. Geburtstag feiern.

JAM

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