Täter leugnen Absicht

Zwei Polizisten durch Laserpointer verletzt

München - Als hinterhältige Waffe haben zwei Männer (24 und 27) einen Laserpointer in der Rosenheimer Straße (Ramersdorf) missbraucht.

Bei einer Verkehrskontrolle in der Rosenheimer Straße (Ramersdorf) blendeten die Täter zwei junge Polizisten der Einsatzhundertschaft (20 und 21).

Der gelbgrüne Lichtstrahl muss sehr gezielt eingesetzt worden sein. „Die beiden jungen Polizisten erlitten durch die Blendung stechende Schmerzen in den Augen“, so Polizeisprecherin Elizabeth Matzinger. Noch längere Zeit hätten die Beamten nicht richtig sehen können, weil die Netzhaut der Opfer durch den gleißend hellen Strahl geschädigt worden war. Die Folge: Helle und dunkle Punkte beeinträchtigen das Sehvermögen noch lange. Die Beamten wurden im Krankenhaus ambulant behandelt.

Die beiden Täter, ein 27-jähriger Altenpfleger und ein 24 Jahre alter Schüler, konnten gefasst werden. Sie behaupten, sie hätten mit dem Laserpointer hur herumgespielt und auf niemanden gezielt. Auf sie wartet ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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