KVR-Chef erklärt das Rammstein-Verbot!

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Der Sänger der deutschen Hardrock-Gruppe Rammstein, Till Lindemann

München - Das KVR hat ein Rammstein-Konzert am Totensonntag verboten. Der Chef der Behörde, Dr. Wilfried Blume-Beyerle, erklärt gegenüber tz-online, was gegen die "super Truppe" spricht.

Das Kreisverwaltungsreferat München hat das Rammstein-Konzert, das ursprünglich für den 20. November in der Olympiahalle geplant war, gerichtlich verboten und um zwei Tage auf den 22. November verlegt. 

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In der Oly: KVR verbietet Rammstein-Konzert!

Die betroffene Eventagentur MCT Agentur GmbH reagiert darauf empört. Ihr erscheint es "absolut willkürlich, warum ein Rammstein-Konzert verboten wird, wohingegen Dutzende andere Konzerte am Totensonntag stattfinden dürfen". In den vergangenen Jahren hätten circa 130 Konzerte aller musikalischen Stilrichtungen an anderen "stillen Tagen" stattgefunden.

Warum wurde das Rammstein-Konzert verboten?

Die Vorwürfe der Eventagentur hält er für unangebracht. Es sei eine Sache des Managements, sich darüber zu erkundigen, und es sei ja nicht das erste Mal, dass Rammstein auftritt.

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Die Diskussion über das Feiertagsgesetz an sich hingegen findet Blume-Beyerle zwar in der Praxis "ziemlich unnötig", aber inhaltlich gar nicht so schlecht. "Ich persönlich bin von meiner Grundhaltung liberaler als das Gesetz", verrät er, "aber ich muss das Gesetz vollziehen. Aber es wäre nicht schlecht, wenn sich die Gerichte mal wieder damit befassen."

Tobias Kimmel 

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