Unerklärliche Aussetzer

Randalierer (24) rennt mit Schwert durch die U-Bahn

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Christian K. (r.).

München - Was ist nur in diesen Mann gefahren? Insgesamt sieben Mal ist Christian K. (24) bereits in der Stadt ausgerastet. Seit gestern steht er deshalb vor Gericht – aber findet selbst keine Erklärung.

Mit diesem japanischen Kurzschwert bedrohte Christian K. Fahrgäste in der U-Bahn.

Mit kahl geschorenen Haaren sitzt der Kfz-Mechaniker auf der Anklagebank. Er zuckt mit den Schultern und schaut wie ein scheues Reh. Wer ihn aber auf dem falschen Fuß erwischt, muss sich vorsehen! „Wenn du mich anfasst, schlage ich dich tot“, schreit er zwei Polizisten an, die am 14. Juli 2014 seinen Ausweis sehen wollen. Zwei Wochen später beschimpft er eine Verkäuferin im Supermarkt als „Missgeburt“. Am 31. Juli randaliert Christian K. im Sozialbürgerhaus Nord, weil ein Sicherheitsmann ihn nicht zum Sachbearbeiter lässt. Tags drauf zertrümmert er mit einem Baseballschläger das Bushäuschen an der Stanigstraße.

Seine Taten werden immer irrer: Am 10. August 2014 bedroht er einen Kioskbesitzer sogar mit dem Tod und zückt auch ein Messer. Als ihn am 4. September 2014 ein Fahrgast in der U-Bahn anspricht, zieht er ein japanisches Kurzschwert aus der Tasche. Mit der 25 Zentimeter langen Klinge rennt er durch den Zug. Erst drei Wochen später nimmt die Polizei den jungen Mann fest und lässt ihn einweisen. Wegen Bedrohung droht ihm nun eine Haftstrafe.

THI

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