Landgericht spricht Urteil

14-Jährigen auf Flucht vor Polizei getötet: Münchner Raser wegen Mordes verurteilt

Ein BMW-Fahrer raste im November 2019 eine 14-Jährige zu Tode. Nun fiel das urteil gegen ihn.
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Ein BMW-Fahrer raste im November 2019 einen 14-Jährigen zu Tode. Nun fiel das Urteil gegen ihn.

Am Dienstagnachmittag, 23. März, fiel das Urteil im Münchner Raserprozess. Das Landgericht München I verurteilte den Angeklagten zu lebenslanger Haft. Er hat das Leben eines 14-Jährigen auf dem Gewissen.

München - Im Gerichtsverfahren um einen Raserunfall mit Todesfolge ist der Angeklagte, ein Deutscher aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen heute (23. März) wegen Mordes und vierfachen Mordversuchs vom Landgericht München I zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden, wie die dpa berichtet.

München: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt: Mord und vierfach versuchter Mord

Der Mann war am 15. November 2019 wenige Minuten vor 24 Uhr auf der Gegenfahrbahn durch die Innenstadt gerast. Er war auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle*. Der Angeklagte stand zu diesem Zeitpunkt unter Drogeneinfluss und verstieß damit nicht zuletzt auch gegen Bewährungsauflagen. Laut den Ermittlungen fuhr er auf seiner Flucht über mehrere rote Ampeln.

Laut Staatsanwaltschaft erfasste er schlussendlich zwei Jugendliche, die gerade dabei waren die Straße zu überqueren. Einen 14-Jährigen, die an den Verletzungen des Unfalls starb und einen 16-Jährigen, der schwer verletzt überlebte. (feb)

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